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Promify: Caro und Andreas Robens über Musik im Fitnessstudio, Ballermann-Schlager und Corona

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Von: Jonas Erbas

Die „Goodbye Deutschland“-Stars Caro und Andreas Robens vor Hanteln, daneben ein Screenshot ihres Promify-Interviews mit Extratipp.com (Fotomontage)
„Promify: Der Musik-Startalk bei extratipp.com“ geht in die zweite Runde: Diesmal stellen sich die „Goodbye Deutschland“-Stars und amtierenden „Sommerhaus der Stars“-Gewinner Caro und Andreas Robens unseren Fragen (Fotomontage) © Screenshot/Promify - Der Musik-Startalk bei extratipp.com & Screenshot/Instagram/Caro und Andreas Robens & Henning Kaiser/dpa/picture alliance

Diesmal zu Gast bei „Promify: Der Musik-Startalk bei extratipp.com“: Caro und Andreas Robens! Die „Goodbye Deutschland“-Stars sprechen über die Musik, die in ihrem ‚Iron Gym‘ läuft, die Corona-Pandemie auf Mallorca und ihren ganz persönlichen Auswanderer-Soundtrack.

München - In der zweiten Folge von „Promify: Der Musik-Startalk bei extratipp.com“ wird es sportlich! Caro (42) und Andreas (53) Robens melden sich höchstselbst aus ihrem ‚Iron Gym‘ und feiern eine persönliche Premiere: Zum allerersten Mal überhaupt werden die „Goodbye Deutschland“-Auswanderer zum Thema Musik interviewt - zu erzählen gibt es dennoch jede Menge: Die amtierenden „Sommerhaus der Stars“-Gewinner sprechen unter anderem über den richtigen Soundtrack fürs Fitnessstudio, Ballermann-Schlager und die Corona-Pandemie, welche nicht nur die Robens selbst, sondern auch einige ihrer Freunde und Bekannte - darunter Partysängerin Krümel (48) und Schlagermusikerin Annemarie Eilfeld (30) - hart traf. Ehrlich, authentisch, gut!

Caro und Andreas Robens machen ein Selfie im Büro bei der Arbeit
Ein Herz und eine Seele: Caro und Andreas Robens sind - wie auch im „Promify“-Interview - zwar nicht immer einer Meinung, trotzdem gelten die „Goodbye Deutschland“-Auswanderer als absolutes Dreamteam © Screenshot/Instagram/Caro und Andreas Robens

Die Robens bei Promify: Andreas hört gern Hard Rock, Caro ist Musik beim Training egal

Sie sind das wohl (wortwörtlich!) stärkste TV-Duo Deutschlands: Caro und Andreas Robens sind nicht nur große Fitnessfans, sondern haben ihre Leidenschaft auch zum Beruf gemacht: Im ‚Iron Gym‘, dem Sportstudio des „Goodbye Deutschland“-Kultpaars auf Mallorca, wird seit 2011 gestöhnt, geächzt, geschwitzt und gepumpt - doch zu welcher Musik trainiert es sich eigentlich am besten?

„Es ist verschieden“, erklärt Andreas zu Beginn des „Promify“-Interviews, „Caro zum Beispiel braucht gar keine Trainingsmusik.“ Der Bodybuilder hört beim Sport dahingegen ausschließlich Hard Rock: „Also ich finde, zu Hard Rock kannst du besser trainieren, als wenn du mit irgendeiner soften Musik trainierst. Wir spielen ausschließlich Power-Musik!“ „Ich mag Musik dabei grundsätzlich nicht. Ich bin froh, wenn gar keine Musik läuft, wenn ich meine Ruhe habe“, gibt Caro offen zu.

Von Andreas Robens gibt es dann auch direkt ein paar amtliche Musiktipps obendrauf: „Rob Bailey [& The Hustle Standard; Anm.d.Red.] ist zum Beispiel ein Interpret, der hat die richtige Musik. Der trainiert selber und seine Frau [Dana Linn Bailey; Anm.d.Red.] ist auch Weltmeisterin im Bodybuilding.“ Ansonsten hört der „Goodbye Deutschland“-Auswanderer auch gern klassische Rockbands wie AC/DC oder Guns N‘ Roses - deren Hits laufen auch regelmäßig im ‚Iron Gym‘.

Doch bekanntlich ist Musik ein großes Streitthema, auch im Fitnessstudio. Wie kann man es da allen recht machen? Wahrscheinlich gar nicht! Deswegen kommt von Caro eine klare Ansage: „Es läuft das, was läuft und der Rest: Klappe halten!“ Da es sich beim ‚Iron Gym‘ laut Andreas ohnehin um „eine richtige Hardcore-Bude“ handelt, ist Musik für viele Kunden sowieso zweitrangig. Was zählt, ist das Workout!

„Wir sind keine Disko, wir sind hier im Fitnessstudio“, führt der Wahl-Mallorquiner seinen Gedanken zu Ende. Abschließend fügt Caro noch hinzu: „Am Anfang sind wir auf die Wünsche der Kunden eingegangen und da gab‘s permanent Ärger.“ Für die Robens ist die Sache inzwischen ganz einfach: Wer seine eigene Musik hören möchte, soll sich Kopfhörer mitbringen.

Die Robens bei Promify: Caro über Andreas‘ Musikgeschmack - „Richtige Selbstmordmusik“

Doch wer wie Caro und Andreas Robens auf Mallorca lebt, der kommt an einer Musikrichtung garantiert nicht vorbei: Ballermann-Schlager! „Gar nicht meins“, stellt der „Goodbye Deutschland“-Star schnell klar, das sei eher die „Hausnummer“ seiner Frau. Die outet sich auch direkt als großer Fan: „Ich mag‘s! Das ist die einzige Musik, bei der ich gute Laune bekomme, was für mich stimmungshebend ist - alles andere ist einfach nur an Musik lästig für mich.“

Obwohl die amtierenden „Sommerhaus der Stars“-Gewinner seit mehr als einem Jahrzehnt auf der sonnigen Baleareninsel leben, hat die 42-Jährige die Freude an Malle-Hits nie verloren: „Das ist alles andere als nervig, das ist genau das, was Spaß macht, was gute Laune macht, was Stimmung bringt und wenn ich Musik höre, dann höre ich nur sowas.“ Davon kann ihr Mann ein Lied singen: „Ja, zu meinem Leidwesen!“, erklärt Andreas lachend. Er bleibe lieber bei „Hard Rock oder Rockballaden“. Die stempelt Caro als „richtige Selbstmordmusik“ ab - herrlich!

Die Robens bei „Promify“: Das komplette Interview gibt‘s in voller Länge auch als Video auf Facebook (hier) oder bei YouTube (hier).

Mit „Schlager und dem ganzen Gesumse“ habe Andreas Robens sowieso „noch nie so richtig was anfangen“ können: „Als ich nach Mallorca kam, habe ich mich erstmal gewundert, dass junge Leute zu Musik tanzen, die meine Eltern gehört haben.“ Hier und da macht der Fitnessfan dann allerdings doch eine Ausnahme: „Wenn so eine Stimmung ist, wenn Leute da sind und die spinnen dann alle rum, tanzen auf den Tischen, okay - finde ich die auch gut. Aber wenn ich die mir so anhören müsste, nee.“

Eigentlich witzig, wenn man bedenkt, dass Caro und Andreas sich einst im ‚Oberbayern‘ kennenlernten, einer besonders bei deutschen Touristen beliebten Diskothek an Palmas Strandpromenade. Der Kraftsportler arbeitete damals an der Tür, seine spätere Ehefrau stand an der Bar. Musik habe dennoch nie eine Rolle zwischen ihnen gespielt, merkt die 42-Jährige an.

„Vor allem, wenn du zehn oder zwölf Stunden pro Tag sieben Tage die Woche in einer Disko stehst zum Arbeiten, dann bist du froh, wenn du zu Hause keine Musik laufen hast, sondern ein bisschen Ruhe hast, das Piepsen aus deinem Ohr bekommst - also, da waren wir uns beide einig, dass keine Musik lief zu Hause“, erklärt Caro Robens die Hintergründe.

Da die beiden damals zu Beginn der Nachtschicht zum ersten Mal aufeinandertrafen, sei im ‚Oberbayern‘ ohnehin noch keine Musik gelaufen. Einen Song, der das Ehepaar an ihr Kennenlernen erinnert, gibt es dementsprechend nicht. „Abgesehen davon sind wir auch nicht die Romantischsten“, gesteht Andreas, liefert dann jedoch direkt den Gegenbeweis: „Das Meeresrauschen, das ist unsere Musik“, offenbart der Auswanderer, schließlich sei man letztendlich am Strand zusammengekommen.

Die Robens bei Promify: Mallorca braucht in der Corona-Pandemie „verantwortungsvolle Touristen“

Raus aus der Vergangenheit und rein ins Hier und Jetzt - es gibt nichts zu beschönigen: Seit der Corona-Pandemie ist es unheimlich still auf Mallorca. Das Virus machte nicht nur den Fitnessstudio- und Restaurantbetreibern Caro und Andreas Robens zu schaffen, auch auf der mallorquinischen Partymeile ist die Musik seit einem Jahr verstummt. Wie erlebt das Bodybuilder-Paar diese Notsituation?

„Das ist ein ganz trauriges Thema“, beginnt Andreas und verweist anschließend auf Sängerin und ‚Stadl‘-Betreiberin Krümel (48). Die 48-Jährige musste ihr Kultlokal pandemiebedingt schließen, leidet sehr unter der nach wie vor angespannten Lage auf der Insel. „Die tun mir auch unendlich leid, muss ich ganz ehrlich sagen“, fährt der Kraftsportler fort. Die Musik gehöre einfach „zum Ballermann (...) und überhaupt zu Mallorca dazu“, so der „Goodbye Deutschland“-Star weiter.

Auch über Schlagersängerin Annemarie Eilfeld (30), mit der die Robens vergangenes Jahr im „Sommerhaus der Stars“ (RTL) waren, habe das Paar mitbekommen, wie schwer es Musiker aktuell hätten: „Die ist auch richtig deprimiert, weil es für sie nichts gibt und keiner weiß, wann es überhaupt jemals wieder weitergeht“, verrät Caro, die noch immer in Kontakt mit der ehemaligen „DSDS“-Teilnehmerin steht. Besonders die Tatsache, dass viele Kunstschaffende ihren „Lebensinhalt nicht mehr ausüben“ können, macht die Pandemie für die Branche so unerträglich.

Für Andreas Robens besteht jetzt klar Handlungsbedarf: „Das Wichtigste ist, dass die Insel durchgeimpft wird. Dass Spanien die Impfdosen nach Mallorca bringt, dann ist das Thema durch!“ Auch Caro stimmt zu: „Was wir brauchen, sind verantwortungsvolle Touristen, die sich an die Regeln halten.“ Ohne Touristen seien „alle aufgeschmissen“. Aktuell trainieren im ‚Iron Gym‘ zu „fünfundneunzig Prozent Einheimische“, erläutern die „Promify“-Stargäste und berichten weiter: „Wenn die Einheimischen kein Geld verdienen, verdienen wir auch keins, weil die kommen dann nicht zum Training.“

Die Robens bei Promify: Welche Musik verbinden Caro und Andreas mit „Goodbye Deutschland“?

Zurück zu positiveren Themen: Seit Jahren zählen Caro und Andreas Robens zu den absoluten Fanlieblingen bei „Goodbye Deutschland“ (Vox) - doch welche Musik verbindet das Ehepaar eigentlich mit dem Auswandern und dem Freiheitsgedanken hinter dieser Entscheidung? „Ich würde ganz klar sagen: ‚Johnny Däpp‘ von Lorenz Büffel“, antwortet die 42-jährige Fitnessexpertin lachend. Ihr Ehemann bleibt beim Hard Rock und wählt stilecht den Guns N‘ Roses-Klassiker „November Rain“. Weiter auseinander kann ein Paar hinsichtlich seines Musikgeschmacks eigentlich gar nicht liegen.

„Caro und ich sind bekanntlich niemals einer Meinung“, kommentiert Andreas Robens den geschmacklichen Kontrast zwischen den beiden. „Ich habe Geschmack, Andreas hat keinen Geschmack - das weiß auch jeder!“, triezt die Auswanderin ihren Ehemann. Der spielt den Ball gekonnt zurück: „Da hast du recht! Du hast einmal Geschmack bewiesen: Als du mich geheiratet hast.“

Wenn bei den „Goodbye Deutschland“-Stars mal Musik läuft, entscheidet übrigens stets derjenige, der „schneller ist“ - das ist meist Andreas, wie die 42-Jährige verrät. Glücklich ist sie damit allerdings nicht: „Ich gehe da wirklich auf Durchzug, ich kann‘s nicht mehr hören! Ich finde seine Musik schrecklich.“ Das beruht auf Gegenseitigkeit, denn wenn Caro „ihre Ballermann-Musik“ hört, schaltet wiederum Andreas „auf Durchzug“. Ach ja, wie heißt es so schön: Gegensätze ziehen sich an - und hier haben sich ganz klar zwei gefunden!

Die letzten Worte des Interviews gehören natürlich wie immer unseren „Promify“-Gästen. Andreas Robens nutzt noch einmal die Chance und wendet sich mit einer wichtigen Botschaft an die Fans: „Kommt nach Mallorca, benehmt euch vernünftig, haltet euch an die Regeln und seht mal zu, dass es hier wieder läuft. Man kann nicht laufend eingesperrt sein. Wir müssen einen Weg finden, wie wir mit dieser ganzen Krise umgehen.“ Auch Caro hofft, bald wieder regelmäßig deutsche Gäste in ihrem ‚Iron Gym‘ und ‚Iron Diner‘ empfangen zu dürfen: „Lasst euch sehen, wenn ihr auf Mallorca seid!“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

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