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Mark Forster glaubte nicht daran, als Popstar erfolgreich Karriere zu machen

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Von: Jonas Erbas

Popstar Mark Forster steht vor einen Goldenen Schallplatte (Fotomontage)
Mark Forster startet seit Jahren als Popstar durch: Doch der 38-Jährige gestand nun, selbst nicht an seinen eigenen Erfolg geglaubt zu haben (Fotomontage) © Rolf Vennenbernd/Hauke-Christian Dittrich/dpa/picture alliance

Mark Forster zählt zu den bekanntesten Popstars Deutschlands, doch so wirklich hat der Sänger mit seinem Erfolg anfangs selber nicht gerechnet, wie er nun verriet.

Berlin - Mit über 5,5 Millionen verkauften Tonträgern zählt Mark Forster (38) zu den erfolgreichsten Popstars des Landes. Allein die Hit-Single „Au revoir“ mit Rapper-Freund Sido (40) setzte über eine Million Einheiten ab. Der 38-jährige Singer-Songwriter hat es geschafft - gerechnet hat er damit anfangs allerdings überhaupt nicht. In einem Interview spricht der als Mark Ćwiertnia in Kaiserslautern geborene Musiker nun Klartext und gibt interessante Einblicke in seine Gedankenwelt.

Mark Forster und Helene Fischer singen zusammen in einer Show
Mark Forster steht seit Jahren auf den größten Bühnen des Landes, trat schon an der Seite von Superstars wie Helene Fischer (r.) auf © Rolf Vennenbernd/dpa/picture alliance

Mark Forster: Popsänger hatte Karriere-Zweifel - „Mir war klar, dass das eher nichts wird“

Für die Märzausgabe des Deutsche Bahn-Magazins „DB Mobil“ nahm sich Mark Forster die Zeit, um ausführlich über seine Karriere, seinen Erfolg und seine Musik zu sprechen. In dem Interview ging der 38-Jährige unter anderem auf seine Beziehung zu Deutschrap-Ikone Sido (lesen Sie auch: Kool Savas: „Aghori“ stürmt die Charts - Sido & Co. gratulieren Rapper) näher ein, nannte den 40-Jährigen „spannend, cool“ und einen „gute[n] Freund“. Mit einem Statement dürfte der ehemalige „The Voice of Germany“-Coach die lesenden Bahnfahrer wohl jedoch überraschen: Mit seinem steilen Werdegang hat der 38-Jährige selber nicht gerechnet.

Wie Mark Forster erzählte, regte sich in dem Popsänger während seines Jura-Studiums der Wunsch, „viel lieber ein berühmter Musiker [zu] werden“. Doch der 38-Jährige wusste, dass die Musikbranche ein hart umkämpftes Pflaster ist und schätzte seine Chancen als dementsprechend gering ein: „Diesen Wunsch haben (...) superviele, und mir war klar, dass das eher nichts wird.“ Tatsächlich zerbricht jährlich für zahlreiche junge Talente der Traum vom ganzen großen Wurf in Pop, Rock oder Rap. Dafür brauche es „ganz viel Glück und Zufall und natürlich etwas Talent“, erklärte der einstige „The Voice Kids“-Kollege von Lena Meyer-Landrut (29) in dem Interview.

Mark Forster: Angst zu scheitern, löste „Krise“ aus - „Ich bin dann auf die Bremse getreten“

Dass dieser Leistungsdruck ernste Folgen haben kann, musste Mark Forster am eigenen Leib erfahren: „Diese Gedanken haben mich damals ein bisschen in eine Krise getrieben.“ Für den heutigen Popstar war das ganz klar das Signal, zu handeln. Hierfür fand der 38-Jährige im wortwörtlichen Sinne einen Weg: „Ich bin dann auf die Bremse getreten und zwei Monate wandern gegangen, auf dem Jakobsweg.“ Heute gehören seine Zweifel selbstverständlich der Vergangenheit an. Der „Chöre“-Interpret stürmt mit seinen hitverdächtigen Ohrwürmen regelmäßig die deutschen Charts.

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