„Es verbiegt dir dein Gehirn auf üble Weise“

Skandal-Rocker Marilyn Manson legt Alkoholbeichte ab - mit diesem Getränk ist nun Schluss

Späte Einsicht bei Marilyn Manson: Nachdem der Rockstar 2017 einen schweren Bühnenunfall erlitt, erklärte er nun, um welches alkoholische Getränk er in Zukunft einen großen Bogen macht.

Los Angeles - Marilyn Manson (51) ist inzwischen auch abseits von Rock und Metal als exzentrischer, aber nicht zuletzt äußerst intelligenter Künstler bekannt. Der Frontmann der gleichnamigen Band fällt optisch und musikalisch extrem auf, provoziert gezielt und sorgte so für reihenweise Skandale. Doch nun zeigt sich der 51-Jährige, der erst am 11. September 2020 sein neues Album „We Are Chaos“ veröffentlichte, ungewohnt handzahm: In einem Interview verriet er, welches hochprozentige Getränk er in Zukunft auf gar keinen Fall mehr konsumieren möchte - und das hat einen guten Grund!

Rockstar Marilyn Manson während eines Auftritts beim Open-Air-Festival Rock im Park in Nürnberg

Marilyn Manson: Skandal-Rockstar zu Alkoholgeständnis - „Es verbiegt dir dein Gehirn auf üble Weise“

Im Gespräch mit Apple Music sprach Rockmusiker Marilyn Manson (fast 5.8 Millionen monatliche Hörer auf Spotify) über den dramatischen Bühnenunfall, der ihn 2017 sein Leben hätte kosten können. Während einer Show in New York fiel damals ein Teil der Kulisse auf den 51-Jährigen und begrub diesen unter sich. Dabei verletzte sich Manson schwer am Bein und musste sich fast anderthalb Jahre von dem Unglück erholen. Wie er nun erklärte, verzichtete er damals komplett auf Schmerzmittel: „Es verändert alles in deinem Gehirn. Es gibt dir einen anderen Blickwinkel. Ich bin deswegen aber keineswegs ein Vorbild in Sachen Enthaltung.“ Die Medikamente, so der Sänger, würden das Gehirn „vernebeln“.

Selbiges gelte auch für Absinth. Die Wermutspirituose, im Volksmund auch als „grüne Fee“ bekannt, besitzt üblicherweise einen Alkoholgehalt zwischen 45 und 89 Volumenprozent - ganz harter Stoff also! Zu dieser Einsicht kam auch Marilyn Manson: „Es vernebelt das Frontalhirn. Viele Leute halten es für künstlerisch fördernd, aber es verbiegt dir dein Gehirn manchmal auf üble Weise. Du bist überzeugt, dass du etwas Großartiges tust, aber es ist nur die Droge, die dir das einredet.“ Offene Worte vom Rockstar, der berauschenden Genussmitteln sonst eher unbefangen gegenübersteht. Doch wer derart schlechte Erfahrungen gemacht hat, verzichtet lieber auf den nächsten Vollrausch - zumindest, wenn dieser mit Absinth herbeigeführt werden soll.

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Rubriklistenbild: © Daniel Karmann/Oliver Stratmann/Carmen Jaspersen/Robert Michael/dpa/picture alliance

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