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#FreeBritney: Drama geht weiter - Britney Spears startet neuen Versuch, sich aus Vormundschaft zu befreien

Der Versuch von Popstar Britney Spears, ihre Vormundschaft zu beenden, schlug fehl. Doch die Sängerin lässt sich nicht unterkriegen - und bemüht sich weiterhin um ihre Freiheit.

Los Angeles, Kalifornien - Es gibt wohl nur wenige Menschen, an denen die Vormundschaft von Popstar Britney Spears (38) vollends vorbeigegangen ist (Alle Infos zu der Musikerin). Schließlich kennt nahezu jeder die einstige „Princess of Pop“, erlebte ihren glorreichen Aufstieg an die Spitze der Musik-Industrie - und ihren tiefen Fall. Während man hierzulande noch vergleichsweise überschaubare Details aus dem Leben der Sängerin mitbekommt, ist die von Fans gestartete Initiative #FreeBritney in den USA eines der ganz großen Twitter-Themen.

Britney Spears 2008, kurz nach ihrem ikonischen Nervenzusammenbruch

Die Bewegung vereint Fans und Follower von Britney Spears, welche sich täglich darum bemühen, den Weltstar aus seiner nun schon seit bereits zwölf Jahren andauernden Vormundschaft zu „befreien“. Auch Britney Spears selbst unternahm in den vergangenen Monaten mehrere Versuche, die sogenannte „Conservatorship" zu beenden - und startete diesbezüglich vor Kurzem eine neue Aktion.

#FreeBritney: Der Prozess um die Vormundschaft von Popstar Britney Spears

Zwölf Jahre schon lebt Pop-Ikone Britney Spears in Abhängigkeit von ihrer Familie. Nachdem Vater Jamie Spears (68) seine Tochter im Zuge ihres Nervenzusammenbruchs 2007 per Eilantrag entmündigte, darf die 38-Jährige ohne seine Erlaubnis weder das Haus verlassen noch ein Mobiltelefon selbstständig benutzen. Und obwohl Jamie Spears die Vormundschaft 2019 an die langjährige Mitarbeiterin Jodi Montgomery übertrug, hat der 68-Jährige in Bezug auf die medizinischen und geschäftlichen Angelegenheiten der „Princess of Pop" immer noch ein Wörtchen mitzureden.

Das scheint nicht nur den Fans von Britney Spears, sondern auch der Sängerin selbst überhaupt nicht zu gefallen. Denn bereits seit mehreren Wochen kämpft der Popstar juristisch gegen seinen Vater an, will ihn dringendst aus dem Team der Verantwortlichen für die Vormundschaft entfernen lassen.

#FreeBritney: Britney Spears startet einen neuen Versuch, sich aus der Vormundschaft zu befreien

Als es am 19. August schließlich zum entscheidenden Prozess kam, wurde vonseiten Britney Spears jedoch versäumt, dem Gericht entscheidende Dokumente vorzulegen. Daher bleibt zunächst alles beim Alten - bis zum 21. Februar behält Jamie Spears die Kontrolle über das Leben seiner Tochter. Wie ernst es Britney Spears allerdings mit ihrem Anliegen ist, wird spätestens jetzt klar. Denn: die Sängerin startete vor Kurzem einen neuen Versuch, sich aus der Vormundschaft zu befreien.

Wie nämlich unter anderem Daily Mail berichtet, habe die 38-Jährige dem Gericht in den Tagen vom 31. August bis 04. September neue Dokumente zukommen lassen. In diesen wird erneut betont, Britney Spears sei stark dagegen, Jamie weiterhin als Verwalter ihres Nachlasses einzusetzen. Zudem wolle die Sängerin von ihrem Recht, einen eigenen Vormund zu benennen, Gebrauch machen und die „Conservatorship“ der Treuhandgesellschaft Bessemer Trust Company, N.A. übertragen. 

Dem US-Magazin People gegenüber äußerte sich außerdem ein Insider zu der Situation, stellte klar: „Britney möchte immer noch, dass die Vormundschaft irgendwann endet. Aber noch dringender ist im Moment, dass sie nicht will, dass ihr Vater die alleinige Vormundschaft zurückerhält.“ Der Quelle zufolge wolle sie vorrangig eine fremde Person als Vormund - und niemanden aus ihrer Familie.

Helena Zacher, Redakteurin bei extratipp.com

Helena Zacher, Redakteurin bei extratipp.com, ist auf die Themen Schlager und Musik spezialisiert und interessiert sich für alles rund um die Welt der Promis - Dabei ist es egal, ob es sich um Michael Jackson, Helene Fischer oder Britney Spears handelt. Mehr Infos zur Redaktion und dem Team von extratipp.com gibt es hier.

Rubriklistenbild: © Nina Prommer & Andrew Gombert/EPA/dpa/picture alliance & Screenshot Twitter

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