American Song Contest

ESC bekommt Amerika-Ableger: "Es wird Zeit für Amerika, dieses Spektakel erleben zu können"

Der Eurovison Song Contest ist seit 1956 eine der beliebtesten Musik-Shows in ganz Europa. Nun sind auch die Amerikaner auf den Geschmack gekommen. Schon 2021 soll der American Song Contest starten.

Amerika - Der Eurovison Song Contest ist ein Phänomen für sich. Europa kommt zusammen, feiert die Musik und tritt in einer riesigen Live-Show gegeneinander an. So manche erfolgreiche Karriere starteten beim ESC. Das berühmteste Beispiel ist wohl ABBA. Der internationale Durchbruch geland der schwedischen Popgruppe 1974 nach dem Sieg beim Eurovison Songcontest.

ABBA schaffte es dank dem ESC zu Weltstars

Nun soll der ESC einen amerikanischen Ableger bekommen. Bereits Ende 2021 soll es den ersten American Song Contest geben, liest man auf der offiziellen Homepage des ESC. Beim amerikanischen Ableger des ESC sollen die 50 Bundesstaaten der USA gegeneinander antreten. Die Staaten können entweder Solokünstler, Duos oder Bands (mit bis zu 6 Mitgliedern) ins Rennen schicken. Dabei ist es egal, ob es sich um Amateur-Künstler oder Künstler mit einem großen Plattenlabel handelt. Über mehrere Vorrunden werden die Acts der verschiedenen amerikanischen Bundesstaaten für das Halbfinale und schließlich das große Finale gewählt werden.

„Das einzigartige Erbe des Eurovision Song Contest reicht 65 Jahre zurück und seine weltweite Popularität steigt weiter“, so  Martin Österdahl, Executive Supervisor des Eurovision Song Contest. Weiter sagt er: „Es ist Zeit für Amerika, dieses Spektakel durch seinen Schwester-Wettbewerb, den American Song Contest, zu erleben.“

Erfahrene Show-Profis aus Schweden sollen in der Planung involviert sein. Der US-Medienmanager und Produzent Ben Silverman soll das amerikanische Team leiten. Die Schweden Anders Lenhoff, Peter Settman, Ola Melzig sowie Christer Björkman, 1992 ESC-Teilnehmer Schwedens in Malmö, gehören zum Kreativ- und Produzenten-Team des ASC. „Die amerikanische Version wird anders sein als alles, was zuvor im US-Fernsehen zu sehen war“, so Lenhoff.

Rubriklistenbild: © Jörg Carstensen/dpa

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