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„Purer Zucker und sündhaft teuer“: Kunden zerreißen Capital Bras BraTee in Stücke

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Von: Jonas Erbas

Der Rapper Capital Bra vor seinem Eistee BraTee, daneben Facebook-Kommentare, die das Getränk kritisieren (Fotomontage)
Mit seinem BraTee landete der Rapper Capital Bra einen phänomenalen Erfolg – doch das Getränk schmeckt nicht allen (Fotomontage) © Future Image/Imago & Screenshots/Instagram/Promiflash/Michaela Gebhardt

Mit seinem BraTee sprengte Rapper Capital Bra etliche Verkaufsrekorde. Doch so beliebt der Eistee auch sein mag – einigen Fans schmeckt das Getränk überhaupt nicht. Sie kritisieren, es enthalte zu viel Zucker und sei noch dazu zu teuer.

Berlin - Bereits als Rapper hat Capital Bra (26) etliche Rekorde gebrochen, doch auch außerhalb der Musikbranche ist der gebürtige Berliner mehr als tüchtig: Seine Tiefkühlpizza mit dem klangvollen Namen Gangstarella und sein Eistee – bundesweit als BraTee bekannt – haben längst die Supermarktregale erobert. Das Getränk, welches in mehreren Sorten (unter anderem Granatapfel oder Zitrone) erhältlich ist, verkaufte sich in kürzester Zeit millionenfach. Beliebt ist der süße Trunk deshalb jedoch nicht unbedingt bei allen: Vielen Fans kritisieren, der BraTee sei zu süß und noch dazu viel zu teuer.

Capital Bra: Fans beschweren sich über Eistee – ist der BraTee sowohl zu süß als auch zu teuer?

Als Capital Bra mit seinem Eistee den Einzelhandel stürmte, war das mediale Interesse riesengroß. Der BraTee verkaufte sich auf Anhieb so gut, dass der Rapper ankündigte, er könne sogar „Fischstäbchen verkaufen und es würde laufen“. Doch das Getränk, welches im Laden etwa zwei Euro kostet und insgesamt 750 Milliliter enthält, überzeugte nicht alle Käufer.

Im Netz machten viele enttäuschte Kunden ihrem Ärger ordentlich Luft: „Das Gelumpe ist so süß, der pure Zucker, und zudem noch sündhaft teuer für den Inhalt“, kritisierte ein Facebook-Nutzer. Den Fans werde „das Geld aus der Tasche gezogen“.

Auch anderen schmeckt der BraTee überhaupt nicht. Das Getränk sei „ekelhaft süß“, erklärte eine Kundin. Sie habe den Eistee mit Wasser mischen müssen, um ihn überhaupt trinken zu können. Andere Konsumenten prangern an, das Erfrischungsgetränk schmecke „zu sehr nach Chemie“.

Auch aus der Deutschrapszene selber gab es Gegenwind: Die Saarländer Hip-Hop-Crew Genetikk verkündete bei Twitter: „Sie [andere Rapper; Anm.d.Red.] machen die Menschen krank mit Eistee, Zucker und Pizza.“ Ein klarer Seitenhieb gegen Capital Bra und andere Künstler, die neben CDs nun auch Lebensmittel verkaufen möchten.

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