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Bela B. von den „Ärzten“ nutzt gerne seinen Bekanntheitsgrad aus

Bela B. von der Kult-Rockband „Die Ärzte“ ist deutschlandweit bekannt. Der 57-Jährige nutzt seine Bekanntheit gerne um die Dinge tun zu können, die er möchte.

Hamburg - Bela B. (57) ist nicht nur der Schlagzeuger und Sänger der Kult-Punkrock-Band „Die Ärzte“ (Die Ärzte: Neues Album erscheint noch dieses Jahr), der 57-Jährige ist auch ein erfolgreicher Buchautor.

Bela B empfindet es als Luxus, seine Bekanntheit für sich nutzen zu können

2019 veröffentlichte der Vater eines Sohnes sein Debüt-Roman „Scharnow“. Auf mehr als 300 Seiten beschreibt Bela B., der mit bürgerlichem Namen Dirk Albert Felsenheimer heißt, das Leben in einem brandenburgischen Dorf. Das Erstlingswerk stieg sofort auf Platz zwei der Bestsellerliste ein. Während ein Schriftsteller meist einen steinigen Weg hat, bis endlich ein Verlag gefunden worden ist, der zusagt ein Buch zu veröffentlichen, wurde Bela B. ein Angebot von einem Verlag gemacht sich literarisch zu verwirklichen.

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Hey Peoples, liebe Mit-Exilanten, im Moment steht die Welt Kopf und wer vernünftig ist, bleibt zuhause und langweilt sich. Parallel geht die gesamte Kreativindustrie vor die Hunde. Legendären Liveclubs wie dem SO 36 in Berlin oder dem Hafenklang in Hamburg droht das Aus. Etliche Touren sind abgesagt, Theater und Musikhäuser geschlossen. Musiker, Roadies, Autoren und Künstler jeder Couleur und ihre Zuarbeiter wissen nicht, wie ihre Zukunft aussehen wird. Rien ne va plus, nichts geht mehr. Aber der Umwelt geht es dadurch zumindest etwas besser, das soll nicht verschwiegen werden.. Auf vielen Ebenen versuchen jetzt viele Kreative im Kontakt mit ihrem Publikum zu bleiben. Wir alle (hat er sich jetzt selbst als Kreativen bezeichnet?) haben ja auch ein bisschen Zeit jetzt und denken uns ein paar Sachen aus, die eine Quarantäne vielleicht etwas erträglicher machen könnten. Ich selbst werde morgen ab 18h auf Instagram Live eine kleine Lesung veranstalten. Verlinkt ist das Ganze auch mit meinem Verlag @heyne.core, die demnächst noch mehr Live-Lesungen im Netz veranstalten werden (dranbleiben lohnt). Wer mag, schaltet am morgigen Mittwoch um 18 Uhr ein. Ihr werdet schon keine neue Hiobsbotschaft verpassen!! Röchel…hust…(nur verschluckt, n-n-nicht infiziert!) Ihr werter Herr B

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Ob dieses Vorgehen nicht unfair ist, wurde Bela B in einem Interview mit handelsblatt.com gefragt. „Ich verstehe, dass das unfair wirkt, aber ich habe lange an mir und meiner Karriere gearbeitet. Ich bin auch nicht von heute auf morgen dahin gekommen, wo ich jetzt stehe“, erklärte der 57-Jährige. Dabei gab der Punkrocker zu, gerne auf die Annehmlichkeiten seiner Bekanntheit zurückzugreifen. „Ja, das ist schon ein Luxus, den ich häufig genug auskoste“, gab Bela B zu.

Rubriklistenbild: © Axel Heimken/dpa

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