Stichtag: 13. November 2020

AC/DC: Australische Hard Rock-Band vor Release von „Power Up“ - Acht Fakten zum neuen Album

Am 13. November 2020 erscheint mit „Power Up“ das neue Album der australischen Hard Rock-Band AC/DC. Höchste Zeit also, mal einen gründlichen Blick auf die Fakten zur Platte zu werfen!

Sydney - Licht am Ende des Tunnels: Pünktlich am 13. November 2020 wird mit „Power Up“ das siebzehnte Studioalbum der australischen Hard Rock-Band AC/DC* in den Ladenregalen stehen. Sechs lange Jahre mussten sich die Fans gedulden, fürchteten zwischenzeitlich aufgrund des Todes von Rhythmusgitarrist Malcolm Young (†64) und dem angeschlagenen Gesundheitszustand von Frontmann Brian Johnson (73) gar um die Zukunft der Rockband*- doch so leicht lässt sich echter Rock ‘n‘ Roll nicht unterkriegen! Hier sind acht Fakten zu „Power Up“, die sich Fans auf keinen Fall entgehen lassen sollten.

Am 13. November 2020 rocken Frontmann Brian Johnson (l.) und Leadgitarrist Angus Young mit AC/DC und ihrem neuen Album „Power Up“ endlich wieder los

1. Das neue Album von AC/DC heißt „Power Up“ (nicht „PWR/UP“, „PWRUP“ oder „PWRϟUP“)

Ja, anfangs sah tatsächlich alles danach aus, als hätten AC/DC ihr neues Studioalbum „PWR/UP“ getauft - sah ja auch irgendwie ziemlich cool aus! Doch „Power Up“ folgt der Tradition recht eindeutiger, ungekünstelter Albumtitel, schließlich heißen die Klassiker „Back to Black“ oder „Highway to Hell“ ja auch nicht „BCK/TO/BLCK“ beziehungsweise „HGHWY/TO/HLL“! Der markante Trennstrich aus dem Logo der australischen Hard Rock-Band führte wohl nicht nur Fans auf die falsche Fährte.

2. AC/DC widmen „Power Up“ Gitarrist Malcolm Young - der ist auf dem Album nicht zu hören

Lange Zeit fragten sich die Fans, wie AC/DC wohl mit dem Erbe ihres 2017 verstorbenen Rhythmusgitarristen Malcolm Young umgehen würden. Kurzzeitig kursierte gar das Gerücht, das Gründungsmitglied sei auf „Power Up“ tatsächlich zu hören. Das dementierte sein Bruder Angus Young (65) gegenüber dem spanischen Radiosender RockFM entschieden: „Ich weiß, viele Leute fragen, ob Malcolm wirklich [darauf] gespielt hat - ist es sein Instrument auf dem neuen Album? Ich habe mich dagegen entschieden, weil ich fühlte, Malcolm würde nicht wollen, dass ich an seiner Gitarrenarbeit herumbastle.“ Das Album ist dem jedoch dem Ausnahmemusiker gewidmet.

3. AC/DC nahmen „Power Up“ nicht in Australien oder den USA, sondern in Kanada auf

Für die Aufnahmen zu „Power Up“ mussten AC/DC einmal um den halben Globus fliegen: Das Album entstand im kanadischen Vancouver, wo man das ‚The Warehouse Studio‘ anmietete und sich dort voll und ganz der Musik hingab. Das Studio hat einen guten Ruf: Viele bekannte Metal*-, Pop*- und Rockmusiker wie Billy Joel, Michael Bublé, The Offspring, Slayer, Muse, Simple Plan, Billy Talent oder Metallica* tüftelten dort bereits an neuen Songs. Besitzer des Komplexes ist übrigens Superstar Bryan Adams.

4. AC/DC fingen bereits im Sommer 2018 mit den Aufnahmen zu „Power Up“ an

Die Aufnahmen von „Power Up“ dauerten etwa sechs Wochen. AC/DC waren bereits im August und September 2018 in Vancouver gewesen, um dort im oben erwähnten ‚The Warehouse Studio‘ ihr neues Album einzuspielen. Dort hatten sie bereits die Alben „Black Ice“, „Stiff Upper Lip“ und „Rock or Bust“ aufgenommen. Als Produzent trat mit Brendan O‘Brien ein alter Bekannter in Erscheinung. Der US-Amerikaner blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück, schließlich arbeitete er schon mit Bands und Musikern wie Pearl Jam, Bruce Springsteen oder Bob Dylan zusammen.

5. „Shot in the Dark“, die erste Single von AC/DC aus dem neuen Album „Power Up“, stürmte die Charts

Mit „Shot in the Dark“ lieferten AC/DC nach sechs Jahren wieder frischen Rock ‘n‘ Roll. Kein Wunder, dass der Song direkt zum Hit wurde: In Deutschland landete die Nummer auf Platz 83 der offiziellen Single-Charts, während er in Österreich Platz 67, in Kanada Platz 50 und in Schottland sogar Platz 13 erreichen konnte. Auf YouTube* wurde „Shot in the Dark“ über 8 Millionen Mal gehört und auf Spotify* knapp 9.5 Millionen Mal gestreamt.

6. AC/DC werden mit „Shot in the Dark“ bald bei einem der größten Wrestling-Events zu hören sein

Wie das US-amerikanische Medienunternehmen WWE (World Wrestling Entertainment Inc.) bekannt gab, wird „Shot in the Dark“ als Titelmelodie bei der „Survivor Series“ am 22. November 2020 zu hören sein. Das Event lockt jedes Jahr ein internationales Millionenpublikum für die Bildschirme. In diesem Jahr feiert dort der legendäre Wrestler The Undertaker sein 30-jähriges Bühnenjubiläum - und darf dabei zu AC/DC rocken!

7. „Power Up“ wäre das erste AC/DC-Album seit 20 Jahren, das nicht auf Platz eins der Charts landet

Mit ihren letzten drei Alben („Stiff Upper Lip“, „Black Ice“, „Rock or Bust“) landeten AC/DC in Deutschland und Österreich jeweils auf Platz eins der Albumcharts. Damit erreichte die australische Hard Rock-Band seit der Jahrtausendwende mit jedem ihrer veröffentlichten Studioalben die Spitze der Charts - ein Kunststück, das sonst nur nationalen und internationalen Größen gelingt! Doch sollte „Power Up“ nicht an diese Erfolge anknüpfen, könnten AC/DC ihren beeindruckenden Rekord nicht ausbauen. Angesichts der großen Fangemeinde sollten die Australier jedoch keine Probleme damit haben, auch 2020 die Charts zu stürmen.

8. „Power Up“ enthält 12 Titel und hat eine Spielzeit von gut 40 Minuten

Mit einer Spielzeit von 41:03 Minuten liefern AC/DC ein Studioalbum, das zwar wieder länger als der Vorgänger „Rock or Bust“ (34:55 Minuten) ausfällt, für Bandverhältnisse jedoch allenfalls durchschnittlich ist. Die Australier präsentieren auf dem Album 12 neue Songs, von denen zwei bereits vor dem 13. November 2020 gehört werden können: Die erste Single „Shot in the Dark“ ist bereits erschienen, während „Demon‘s Fire“ lediglich kurz angeteasert wurde. Die Nummer dürfte jedoch in den kommenden Tagen auf den Markt kommen.

  • 1. Realize
  • 2. Rejection
  • 3. Shot in the Dark
  • 4. Through the Mists of Time
  • 5. Kick You When You‘re Down
  • 6. Witch‘s Spell
  • 7. Demon‘s Fire
  • 8. Wild Reputation
  • 9. No Man‘s Land
  • 10. Systems Down
  • 11. Money Shot
  • 12. Code Red

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Rubriklistenbild: © Ennio Leanza/dpa/picture alliance

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