Drohender Wertverlust?

Wegen US-Wahl: Rapper 50 Cent fürchtet radikale Namensänderung - Donald Trump greift ein

Am 3. November 2020 wählen die US-Amerikaner ihren neuen Präsidenten. Nun sicherte Rapper 50 Cent dem aktuellen Amtsinhaber Donald Trump seine Unterstützung zu - der Grund: Der Musiker fürchtet offenbar eine Namensänderung, sollten die Demokraten gewinnen.

New York - Trotz der Weltfinanzkrise 2008, seiner Privatinsolvenz 2015, den seit Jahren schwankenden Wechselkursen und sogar während der ersten Hochphase der COVID-19-Pandemie konnte Rapper 50 Cent (45) seinen Wert stets wahren - und somit offenbar auch seinen Künstlernamen behalten.

Doch nun droht Unheil: Die US-Wahl am 3. November 2020 könnte für den 45-jährigen Musiker einen desaströsen Wertverlust und damit eine radikale Namensänderung mit sich bringen - zumindest dann, wenn nicht der amtierende Präsident Donald Trump (74), sondern sein demokratischer Herausforderer Joe Biden (77) das Rennen machen würde. Zum Glück kümmert sich der 74-jährige Milliardär stets um das Wohl seiner Freunde - und greift indirekt ein!

Muss Rapper 50 Cent wirklich seinen Namen ändern, sollte Demokrat Joe Biden die US-Wahl am 3. November 2020 gewinnen?

Nach US-Wahl: Wird aus Rapper 50 Cent bald 20 Cent? Musiker fürchtet Reichensteuer unter Joe Biden

Curtis James Jackson III - besser bekannt unter seinem Pseudonym 50 Cent - hat genug: Auf Facebook, Instagram und Twitter wettert der Rapper seit Tagen gegen den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden - und bekennt sich klar zu Amtsinhaber Donald Trump. Der 45-Jährige, der in seiner Karriere bereits mit Popstars wie Justin Timberlake oder Alicia Keys zusammenarbeitete, fürchtet - im Falle eines Wahlsieges der Demokraten am 3. November 2020 - die von Biden angekündigte Steuerreform, welche eine gesonderte Reichensteuer mit sich bringen würde.

„Ich will nicht 20 Cent sein“, wird 50 Cent auf der Titelseite der US-amerikanischen Boulevardzeitung zitiert. Auf Spitzenverdiener könnte in New York ein effektiver Steuersatz von mehr als 62 Prozent zukommen, sollten die Demokraten die US-Wahl für sich entscheiden. Der Rapper sicherte daher Präsident Donald Trump seine Unterstützung zu - der reagierte, indem er über die sozialen Medien die Schlagzeile mitsamt der Loyalitätsbekundung des US-Musikers verbreitete. Damit ist klar: Unter Trump könnte 50 Cent weiterhin sein Pseudonym behalten, schließlich ist der US-Präsident selbst erklärter Feind von Steuerabgaben. Wie die New York Times herausfand, zahlte der milliardenschwere Unternehmer 2016 und 2017 lediglich 750 Dollar an Einkommenssteuer.

Doch auch abgesehen vom finanziellen Standpunkt dürften 50 Cent und Donald Trump einer Meinung sein. Denn nicht nur der mächtigste Mann der Welt setzt fleißig kontroverse Tweets ab, auch der Rapper sorgt in den sozialen Netzwerken mit manch einer Aussage für einen handfesten Skandal: So kommentierte der US-Musiker, der mit seinem Hit „In da Club“ 2003 die deutschen Singlecharts stürmte, die von Joe Biden geplante Steuererhöhung auf Twitter mit unbedachten Worten: „Es ist mir egal, dass Trump keine Schwarzen mag. 62 Prozent - seid ihr verrückt?“ Für dieses Statement hagelte es in den Kommentarspalten heftige Kritik. Der Journalist David Leavitt warf dem 45-jährigen New Yorker vor, sein Reichtum vor die „Gesundheit der Nation“ zu stellen. Ob aus 50 Cent bald 20 Cent wird, liegt nun also in der Hand des US-amerikanischen Volkes.

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Rubriklistenbild: © Mark Hertzberg/ZUMA Wire/Jörg CarstensenAlex Brandon/Gian Ehrenzeller/Keystone/dpa/picture alliance

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