Kurioser Lieferschein

DHL-Paket "liegt in der Mülltonne": Was steckt dahinter?

+
Dieser Lieferschein mit der Notiz "liegt in der Mülltonne" sorgte für Verwirrung.

Dieser Zusteller entschied sich für einen besonderen Ablageort, als die Empfängerin nicht zu Hause war: Er deponierte das Päckchen "in der Mülltonne".

Zur Zeit häufen sich die Vorfälle von kuriosen Lieferscheinen der DHL. Immer einfallsreicher reagieren die Zusteller scheinbar, wenn sie den Empfänger nicht antreffen. 

Erst vor kurzem hat ein DHL-Mitarbeiter eine Lieferung auf den Balkon hochgeworfen, als niemand zu Hause war. Nun ereignete sich erneut ein kurioser Vorfall:

Kurioser Lieferschein: Paket "liegt in der Mülltonne"

Leserin Kathrin Oßwald aus Gilching bei München schickte unserer Redaktion nun ein Foto eines Lieferscheins, welches zunächst ziemlich dreist wirkt. Auf dem gelben Zettel steht nämlich, die Lieferung "liegt in der Mülltonne". Der Vorfall ereignete sich bereits Ende September.

Zunächst war die Empfängerin schockiert, als sie den Lieferschein vorgefunden hatte. Doch tatsächlich handelte es sich hierbei um ein Missverständnis. "Zum Glück stand das Paket nicht wirklich in der Mülltonne," meinte Oßwald. "Die Restmülltonne steht in einem Mülltonnenhäuschen, in die gerade so eine Tonne rein passt." Das Paket wurde glücklicherweise nicht direkt IN der Mülltonne deponiert. Offensichtlich hat sich in diesem Fall der Zusteller der DHL nur falsch ausgedrückt.

Wesentlich ärgerlicher ist es, wenn der Empfänger zu Hause ist und auf sein Päckchen wartet, der Zusteller es aber trotzdem nicht persönlich aushändigt. Mit einer Nachricht an den DHL-Mitarbeiter machte sich ein verärgerter Berliner Luft.

Oft sind die Zusteller jedoch auch unter enormen Zeitdruck und müssen schnell das nächste Paket abliefern. Da kann es schon mal vorkommen, dass dem Lieferanten der Kragen platzt, wenn tatsächlich nie jemand zu Hause ist und das Paket entgegennimmt.

Neue Zustell-Formen: So landen Pakete beim Empfänger

Pakete bequem empfangen: Über die Packstation können DHL-Kunden rund um die Uhr Sendungen abholen, aber auch frankierte Sendungen verschicken. Foto: Deutsche Post DHL Group
Pakete bequem empfangen: Über die Packstation können DHL-Kunden rund um die Uhr Sendungen abholen, aber auch frankierte Sendungen verschicken. © Deutsche Post DHL Group
Damit der Paketbote - hier von Hermes - nicht vor verschlossener Tür steht, können Kunden bei ihrer Online-Bestellung in der Regel einen Wunschtermin oder eine Wunschadresse angeben. Foto: Hermes Europe GmbH
Damit der Paketbote - hier von Hermes - nicht vor verschlossener Tür steht, können Kunden bei ihrer Online-Bestellung in der Regel einen Wunschtermin oder eine Wunschadresse angeben. © Hermes Europe GmbH
Damit die Sendung schnell beim Empfänger ankommt: Im Depot ordnen die Sortieranlagen die Pakete automatisch dem richtigen Zustellungsort zu - wie hier beim Paketdienstleister GLS. Foto: GLS
Damit die Sendung schnell beim Empfänger ankommt: Im Depot ordnen die Sortieranlagen die Pakete automatisch dem richtigen Zustellungsort zu - wie hier beim Paketdienstleister GLS. © GLS
Über das Smartphone einen Wunschtermin für die Paket-Zustellung eingeben. Dies ist bei dem Paketdienstleister DPD, aber auch bei anderen Anbietern möglich. Dafür müssen sich Kunden in der Regel vorher online auf der Seite des Anbieters registrieren. Foto: DPD
Über das Smartphone einen Wunschtermin für die Paket-Zustellung eingeben. Dies ist bei dem Paketdienstleister DPD, aber auch bei anderen Anbietern möglich. Dafür müssen sich Kunden in der Regel vorher online auf der Seite des Anbieters registrieren. © DPD
Direkt neben der Haustür ein Kasten für Pakete und größere Sendungen: Noch in diesem Jahr soll das sogenannte Parcellock System auf den Markt kommen - der Anbieter GLS, sowie die Konkurrenten Hermes und DPD haben sich dafür zusammengeschlossen. Empfänger können die Kästen über einen versendeten TAN-Code öffnen. Foto: ParcelLock/Adam Drobiec
Direkt neben der Haustür ein Kasten für Pakete und größere Sendungen: Noch in diesem Jahr soll das sogenannte Parcellock System auf den Markt kommen - der Anbieter GLS, sowie die Konkurrenten Hermes und DPD haben sich dafür zusammengeschlossen. Empfänger können die Kästen über einen versendeten TAN-Code öffnen. © Adam Drobiec

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare