Den Rasen durch den Winter bringen - Drei Tipps für Gärtner

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Hobbygärtner sollten das Laub vom Rasen abtragen - sonst fault es und zerstört das Gras. Foto: Kai Remmers

Bonn (dpa/tmn) - Wochenlang wird der Rasen in einem harten Winter unter dicken Schneedecken liegen. Frost durchdringt seinen Wurzelraum. Hobbygärtner sollten sich daher im Herbst noch einmal gut um ihr gut gepflegtes Grün kümmern, dann überlebt es auch die kalten Tage:

- Sämtliche herabgefallenen Blätter müssen vom Rasen entfernt werden. "Unter einer Laubschicht können die Grashalme leicht vergilben oder gar absterben", erklärt Klaus Müller-Beck, Vorsitzender der Deutschen Rasengesellschaft in Bonn.

- Bis weit in den Herbst hinein sollten Hobbygärtner den Rasenmäher anwerfen. "Bis der Zuwachs der Halme im Oktober oder November stagniert, sollte der Rasen regelmäßig auf der gleichen Höhe wie bisher schnitten werden", rät Müller. Liegt dann nur wenig Laub auf dem Rasen, können die Blätter mitgemäht und mit dem Rasenschnitt kompostiert werden.

- Vor dem letzten Schnitt wird ein letztes Mal in diesem Jahr gedüngt. Dafür empfiehlt der Fachmann einen speziellen Herbstdünger. Dieser enthält wenig Stickstoff und besonders viel Kalium. Dieses schützt die Pflanzenzellen vor Frosteinwirkung und Krankheiten. "Wenn der Dünger zudem noch Eisenanteile enthält, dann bewahrt der Rasen auch im Winter sein schönes Grün", erläutert Müller. "Außerdem vermoost er nicht so schnell."

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