EXTRA TIPP-Wetterexperte Martin Gudd:

Für einen WM-Titel ist es eigentlich zu warm

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Martin Gudd hat das Wetter für den Finalsonntag analysiert und auch verraten, wie das Wetter bei den WM-Siegen 1954, 1974 und 1990 war. Sein persönlicher Tipp: Deutschland siegt mit 3:2.

Region Rhein-Main – Das Wetter am Endspielort in Rio wird perfekt zum Fußballspielen, genauso wie zum Fußballgucken in Rhein-Main. Da ist sich unser Wetterexperte Martin Gudd sicher. Von Martin Gudd 

Am Sonntag, am „Tag der Tage“, kann sich das Wetter durchaus sehen lassen – und zwar auf beiden Seiten der Welt! In Rio erwarten wir zum Anpfiff zwischen 23 und 26 Grad und voraussichtlich trockenes Wetter. Fast genauso wird’s bei uns! Es drohen zwar ein paar tropische Gewitterschauer, doch nach 24 bis 27 Grad am Nachmittag des Finaltages ist es auch am Abend und in der – hoffentlich für uns weltmeisterlichen Nacht – noch mild. Die kommende Woche startet zwar leicht wechselhaft, doch nach und nach gibt es mehr Sonne, und so wird es passend dazu auch langsam hochsommerlich warm!

Wenn wir Fußball-Champion werden, so bekommen wir dazu in Rhein-Main den bisher wärmsten Weltmeistersonntag! Denn zu allen anderen Finaltagen war es deutlich kühler: Am 8. Juli 1990 gab es zwar noch 23 Grad, doch die Sonne kam tagsüber nur wenig zum Vorschein. Die Sommer von 1974 und 1954 waren sogar ausgesprochen regnerisch und kühl. Am 7. Juli 1974 bekamen wir tagsüber nur 17 Grad zusammen mit vielen Wolken. Und beim „Wunder von Bern“, am 4. Juli 1954, regnete es bei uns in Rhein-Main immer wieder, und das mit Temperaturen ebenfalls deutlich unter 20 Grad. Ein Wetterphänomen, das bis heute noch als Fritz-Walter-Wetter bezeichnet wird...

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