Welche Möglichkeiten hat man, seinen Gebrauchten in der Region lukrativ loszuwerden

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Wer seinen Gebrauchten verkaufen möchte, hat heute viele verschiedene Möglichkeiten.

Wer heute sein Auto verkaufen möchte, muss nicht lange nach Wegen suchen. Das Internet hilft dem Bestreben mühelos auf die Sprünge und selbst das Erstellen von Anzeigen in den üblichen Zeitungen und auf Portalen ist heute leichter, als je zuvor.

Aber all die Auswahl bringt nur etwas, wenn der Verkauf korrekt angegangen und überlegt wird, welche Option zu einem selbst und dem Fahrzeug passt. Dieser Beitrag schaut sich die gängigen Möglichkeiten einmal an und erklärt, wann sie sich lohnen.

Privatverkauf 

Bei diesem Weg verkauft der Fahrzeuginhaber den Wagen direkt an eine weitere Privatperson. Er muss sich also nicht nur um die Anzeigenschaltung und das Finden des Käufers kümmern, sondern auch darum, einen guten und sicheren Kaufvertrag in den Händen zu halten. Um überhaupt Käufer auf das Fahrzeug aufmerksam zu machen, gibt es Online-Portale, die eigens dem Kfz-Verkauf dienen, aber auch Kleinanzeigen im Internet oder die Online-Ausfertigungen der örtlichen Zeitung. Wichtig ist für alle Optionen jedoch Folgendes:

  • Anzeige - die Anzeige sollte so ausführlich und korrekt wie möglich sein. In den Onlinespalten der Wochenzeitungen und auf allen Online-Portalen ist in der Regel ausreichend Platz vorhanden, um den Wagen zu beschreiben und Bilder einzustellen. Wichtig ist, Vorschäden und Mängel keinesfalls zu verschweigen, auch nicht, wenn sie professionell behoben wurden.
  • Preis - preislich sollten sich Verkäufer an der Schwacke-Liste orientieren und diese mit ähnlichen Fahrzeugen im Internet abgleichen. Hier gilt es übrigens, unbedingt den Wohnort mit zu berücksichtigen. Ein VW Golf kann in Frankfurt einen wesentlich höheren oder niedrigeren Wert erzielen, als in Berlin oder Rohrdorf.
  • Fahrzeug - das Fahrzeug sollte gründlich gereinigt werden. Teils lohnt sich eine professionelle Innenraumreinigung, da diese den Verkaufspreis erhöht. Gut ist zudem, das Fahrzeug vorab einmal von der DEKRA oder einer anderen Einrichtung checken zu lassen. Die Bescheinigung nutzt beim Verkauf, da sie dem Kaufvertrag beigelegt werden und somit der aktuelle Fahrzeugzustand belegt werden kann.

Beim Verkauf auf diesem Wege sollte sich jedoch jeder bewusst sein, dass der Prozess nicht nur Zeit in Anspruch nehmen kann, sondern oftmals Nerven kostet. Nicht jeder Interessent kommt, wie vereinbart oder benimmt sich, wie man sich selbst benehmen würde. Wer nicht unbedingt die Geduld hat, sich mit rücksichtslos auftretenden oder unverschämten Interessenten zu befassen, sollte einen anderen Verkaufsweg bevorzugen. Dafür ist es beim Privatverkauf oft möglich, den besten Preis zu erhalten und Reifensätze mit zu verkaufen.

Verkauf beim Händler

Das ist eher der herkömmliche Weg, um einen Gebrauchtwagen abzugeben. Dieser Weg eignet sich insbesondere für all diejenigen, die gleich einen anderen Wagen kaufen möchten, denn der Händler nimmt den Gebrauchten gerne in Zahlung und rechnet den Preis auf den neuen Wagen an. Ansonsten gilt:

  • Preis - auch der Händler orientiert sich an der Schwacke-Liste und bezieht den Wiederverkaufswert des Fahrzeugs mit ein. Da er selbst aber ebenfalls an dem späteren Wiederverkauf verdienen möchte, ist der Verkaufspreis beim Händler oft im unteren Bereich.
  • Fahrzeug - auch hier gilt: Ein gepflegtes und sauberes Fahrzeug erzielt einen besseren Preis. Verkäufer sollten sich daher unbedingt die Mühe geben und den Wagen von Grund auf reinigen.
  • Sicherheit - beim Verkauf beim Händler brauchen sich Verkäufer keine Gedanken über Kaufverträge oder rechtliche Bedingungen machen, sofern sie Vorschäden ganz gewöhnlich erwähnen. Rechtlich gesehen existiert beim privaten Verkauf an einen gewerblichen Händler keine Gewährleistung, da der Händler in diesem Fall der Profi ist, der den Wagen schon korrekt einzuschätzen wissen muss.

Diese Variante ist sehr einfach und unkompliziert, bringt aber einen geringeren Preis, zumal auch Händler eher selten an Reifensätzen interessiert sind. Diese müssten wieder anderweitig veräußert werden.

Ankaufportale

Diese Version ist mittlerweile sehr aktuell und wird übrigens nicht allein von allgemeinen Auto-Ankaufportalen geboten, sondern auch von einigen Automarkenhändlern, die auf den Zug aufspringen. Das Vorgehen:

  • Einstellen - der Verkäufer lädt Bilder vom Fahrzeug hoch und beschreibt die gängigsten Punkte. Zur Vereinfachung gibt es vorgegebene Felder und etliche Informationen müssen nur aus einer Liste ausgewählt werden.
  • Bewertung - anhand der Informationen wird das Fahrzeug nun kostenlos bewertet. Der Halter bekommt das Preisangebot mitsamt einer kurzen Beurteilung zugeschickt und kann nun überlegen, ob er es annimmt.
  • Verkauf - wird das Angebot angenommen, vereinbart der Fahrzeugbesitzer über das Ankaufportal einen Termin bei einem in der Nähe liegenden Händler oder einer Niederlassung, wo die Fahrzeugübergabe sowie die Geldübergabe stattfinden.

Die letzte Variante ist zugleich einfach und bringt gute Kurse. Das Fahrzeug wird objektiv bewertet und dem Verkäufer entstehen durch die Bewertung keine Kosten. Zugleich ist

der Autoankauf und Verkauf in Frankfurt

sehr schnell und unkompliziert. Oft vergehen zwischen Einstellen und tatsächlichem Verkauf nicht einmal zwei Tage. Aber:

  • Örtlichkeit - vorab sollte sich der Verkäufer darüber informieren, wo die mit dem Portal zusammenarbeitenden Niederlassungen oder Händler sind. Im Raum Frankfurt herrscht jedoch eine sehr gute Abdeckung, in ländlichen Gebieten können die Strecken natürlich länger ausfallen.
  • Preis - dieser ist oft höher, als beim bloßen Händler, doch werden nicht die Verkaufspreise erzielt, die mit dem privaten Verkauf möglich sind.
  • Zusätze - weitere Reifensätze oder eine zusätzliche Ausstattung werden nur selten mit übernommen oder extra vergütet.

Bezüglich der rechtlichen Sicherheit oder einer etwaigen Gewährleistung brauchen sich Verkäufer auch bei Ankaufportalen keine Sorgen zu machen. Die Portale fallen wieder unter gewerbliche Händler.

Fazit - viele Wege führen zum Verkauf

Keiner der drei Wege ist schlecht, ebenso wie keiner der drei Wege grundsätzlich für jeden zu empfehlen ist. Wer einen besonders guten Preis erzielen möchte, der sollte es mit dem Privatverkauf probieren, doch kann hier ein eventuell höherer Preis auch als Aufwandsentschädigung gewertet werden. Der Verkauf über den Händler ist für alle gedacht, die ohnehin das Fahrzeug eher eintauschen und einen neuen Wagen mitnehmen möchten. Die Anrechnung des Verkaufspreises auf das Neufahrzeug ist nun nützlich. Ankaufportale offenbaren ebenfalls eine sehr einfache und durchaus lukrative Verkaufsvariante, zumal sich Verkäufer nicht erst mit dutzenden Interessenten herumärgern müssen, sondern ein Angebot bekommen - welches sie annehmen oder ablehnen.

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