Trend für die Büromode: Im Sommer geht‘s nicht oben ohne

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Der Trend für die Mittagspause in der Sonne: Schneidermeisterin Jil Yasmin Müller trägt einen Ellen-Paulssen-Hut.

Taunus/ Frankfurt – Ob zum Kostüm, Anzug oder Etuikleid: Die strenge Büromode lässt sich ganz leicht auflockern mit einem trendigen Strohhut. Ebbo Tücking, Gründer des Frankfurter Schneiderateliers Cove & Co, freut sich, dass immer mehr Frankfurter diesem Trend folgen. Von Jennifer Dreher

Auch modebewusste Männer zeigen Stil mit Stroh. Atelierleiter und Schneider von Cove & Co Roland Schmidt trägt einen Panama-Hut.

„In der Regel sind die Deutschen ja meist nicht ganz so mutig, was neue Trends angeht, aber der Hut kommt bei unseren Kunden sehr gut an“, hat Tücking beobachtet. In seinem Schneideratelier in der Bethmannstraße 50-54, das seit dieser Woche auch der Damenwelt Anzüge, Blusen und Kleider auf den Leib zaubert, kamen zuvor nur Männer auf ihre Kosten.Und natürlich kennen die Schneider und Schneidermeister von Cove & Co den Büro-Dresscode. „Wir verstehen uns auch als Stilberatung“, sagt Tücking. Wichtig sei es, die ideale Passform zu finden. Besonders bei dehnbaren Stretch-Stoffen ist Vorsicht angesagt, damit nicht die falschen Stellen in den Blickpunkt geraten. „Generell dürfen Frauen aber mehr als Männer, bei ihnen sind die Regeln nicht so klar festgelegt wie bei den Herren“, weiß der Fachmann. Im Sommer rät er der Damenwelt zu leichten Leinen- und Baumwollstoffen, zu denen passe auch ideal der modische Strohhut. Ebenso zu Etuikleidern. „Tagsüber kann man das Sakko über dem Kleid tragen und abends dann ohne ganz elegant zu Empfängen und Feiern gehen“, rät Tücking.

Infos zu cove & co: www.cove.de

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