Wasserwelten im Mini-Format

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Kleine Freuden: Seinen Garnelen-Nachwuchs muss Michael Wolf mit der Lupe suchen.

Region Rhein-Main – Nano-Aquarien sind der neuste Trend in der Aquaristik. Die Wasserwelten im Kleinformat faszinieren immer mehr Menschen. Auch im Rhein-Main-Gebiet gibt es viele Fans der Miniatur-Zuhause von Garnelen, Schnecken und Zwergflusskrebsen.

Für hessische Halter wirbelloser Tiere, die sich mehr Austausch und Information wünschen, gibt es jetzt gute Nachrichten: Der „Arbeitskreis Wirbellose in Binnengewässern“ (AKWB) im Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde hat nun eine Regionalgruppe gegründet.

Wir möchten Menschen ansprechen, die rund um das immer aktueller werdende Thema Infos benötigen oder Fragen haben. Obwohl es in unserem dicht besiedelten Rhein-Main-Raum viele Halter geben muss, wie zahllose Internetforen belegen, waren wir im Gegensatz zu Hannover oder dem Ruhrgebiet ja bislang auf der Wirbellosen-Landkarte eher der weiße Fleck. Das wollen wir ändern und persönlichen Austausch bieten“, sagt Christoph Reinhardt, Schatzmeister des Verbandes.

Tiere ohne Rückgrat: Red Ruby nennt sich diese Art der Wirbellosen.

Interesse an dem Thema „Nano-Aquarien“ besteht wohl auch bis nach Gießen und in den Landkreis Marburg-Biedenkopf, denn zum Gründungstreffen Mitte Juli kamen zahlreiche Fans der Mini-Aquarien zum Aquarien- und Terrarienverein IRIS im Ostpark Frankfurt.

Viel Sachverstand ist bei den Mitgliedern, die teilweise schon seit über 25 Jahren Wirbellose halten, vorhanden. „Von diesem Wissen können alle profitieren, auch ich als alter Hase in der Süß- und Meerwasser-Aquaristik“, sagt Mitinitiator und VDA Hessen-Vorsitzender Michael Wolf. „Jetzt gilt es nur noch, aktiv zu werden und mitzuwirken!“, so Wolf, der erst seit kurzem stolzer Besitzer von Sakura-Garnelen ist. Aber nicht nur Garnelen fühlen sich in den tropischen Unterwasserlandschaften wohl, auch kleine Wasserlebewesen, Pflanzen oder Zierfische eignen sich für die sogenannten Nano-Aquarien, vom griechischen Wort „Nanos“ abgeleitet, was auf Deutsch „Zwerg“ heißt.

Durch den geringen Platzbedarf der Zehn-Liter-Becken sind die Nano-Aquarien eine immer beliebter werdende Alternative zum „großen“ Aquarium. Egal ob in Küche, Bad, Büro oder Schlafzimmer – die Wasserwelten sind ein optisches Highlight in jedem Raum. Die jüngst gegründete Gruppe der Wirbellosen-Halter freut sich daher über Neu-Mitglieder und Interessenten. Die Treffen der werden künftig jeden zweiten Samstag im Monat, immer nachmittags, in Frankfurt stattfinden. Mehr Infos über die E-Mail-Adresse AKWB.Hessen@gmx.de. map

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