Nach Vorwürfen der Tierquälerei

Tierheim Münster: Tierschützer wollen Gespräch

Münster - Nachdem die Leiterin des Kreistierheims Münster zu den Vorwürfen Stellung genomment hatte, bot der Verein den Tierschützern nun ein Gespräch an. Von Jens Dörr

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Wie berichtet nahmen vergangenen Woche Leiterin und Trägerverein-Vorstand des Kreistierheims in Münster Stellung zu den von einer Gruppe Tierschützer - und ehemaliger Tierheim-Mitarbeiter - geäußerten Vorwürfe. Im Rahmen dessen bot der Verein den Tierschützern zur Befriedung des Konflikts - kommuniziert über diese Zeitung - ein gemeinsames Gespräch an.

 Für die Tierschützer hat nun Bettina Mertz an Münsters Bürgermeister Walter Blank, der Vorsitzender des Trägervereins ist, schriftlich geantwortet. Man nehme das Gesprächsangebot an und wünsche sich einen Termin in den kommenden 14 Tagen. Bei diesem soll nach dem Willen der Gruppe aus Münster, Roßdorf und Messel - eventuell ergänzt um weitere Interessierte, die sich Sorgen um das Kreistierheim machen, auch Leiterin Ursula Schuster dabei sein. Insbesondere gegen sie persönlich richten sich die Vorwürfe. Ob Schuster an einem Gespräch teilnehmen werde, hatten der Vorstand des Trägervereins und Schuster selbst zuletzt noch offen gelassen.

Rubriklistenbild: © dpa

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