Robben für Robben: Aktion gegen das Totprügeln von Babyrobben

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Peta-Aktivisten robbten über die Frankfurter Zeil.

Frankfurt – Über 20 Aktivisten der Tierrechtsorganisation Peta Deutschland sind am Donnerstagmittag über den Platz an der Frankfurter Hauptwache gerobbt. Sie demonstrierten damit gegen das Abschlachten von tausenden von Babyrobben in Kanada.

Angeführt wurden die Aktivisten von einer menschengroßen Plüschrobbe, die ein Plakat mit dem Slogan „Robben für Robben!“ in den Händen hielt. Auch Nina Christmann, Freundin von Eintracht-Spieler Patrick Ochs, unterstützte die Aktion vor Ort und verteilte Flyer an Passanten.

Aktueller Anlass der Aktion war der kanadische Nationalfeiertag „Canada Day“ am 1. Juli. Wie Peta berichtet, ist das alljährliche Robbenschlachten auf Kanadas Eisschollen das größte Massaker an Meeressäugern weltweit, bei dem Tausende von Babyrobben zu Tode geknüppelt oder erschossen werden. Damit ihr Pelz nicht beschädigt wird, werden den Tieren häufig Schiffshaken durch Augen, Wangen oder Mund gestochen, an denen sie übers Eis gezogen werden – oftmals noch bei vollem Bewusstsein. Sowohl die EU als auch die USA haben bereits Import- und Handelsverbote für Robbenerzeugnisse verabschiedet

„Das Massaker ist zwar für dieses Jahr beendet, dennoch dürfen die Proteste nicht abreißen, bis die Regierung endgültig ein Verbot verhängt!“, so Kampagnenleiterin Tanja Wiemann. Sie fordert mögliche Kanada-Touristen auf, sich ein anderes Reiseziel zu suchen. red

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