Bilanz - viel Nachwuchs und zwei Todesfälle

Opel-Zoo: Der verwaiste Flusspferd-Bulle Max zieht um 

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Das verstorbene Flusspferd Tana.

Kronberg - Freud und Leid lagen im vergangenen Jahr im Opel-Zoo in Kronberg dicht beieinander: Es gab einen Besucherrekord sowie viel tierischen Nachwuchs - und es starben mit der Elefantenkuh Wankie und dem Flusspferd Tana zwei langjährige Bewohner.

Der verwaiste Flusspferd-Bulle Max werde in den nächsten Monaten in den Zoo nach Hannover umziehen, denn er könne nicht alleine gehalten werden, berichtete Zoodirektor Thomas Kauffels am Dienstag laut Mitteilung. Langfristig sollen in dem fast 60 Jahre alten Zoo jedoch wieder Flusspferde leben. Doch für die dafür nötige neue Anlage fehlt derzeit das Geld.

Deutlich weniger aufwendig wäre der Bau eines Zuhauses für Brillenpinguine - diese Tiere sollen eventuell nächstes Jahr anlässlich des runden Geburtstages im Zoo einziehen. Endgültig entschieden werden soll dies frühestens im kommenden Sommer.

Insgesamt haben im vergangenen Jahr etwa 750 000 Menschen den Zoo besucht, das waren 26 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Gründe hierfür sieht die Zooleitung beim Wetter und der neuen Elefantenanlage, die im August 2013 eröffnet worden war. Die Besucher konnten sich auf der 27 Hektar großen Anlage auch viele Jungtiere ansehen. In dem Zoo leben rund 1600 Tiere aus 233 Arten.

dpa

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