Aus England geholt

Neue Löwin für Frankfurter Zoo

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Frankfurt - Eine junge Löwin aus England soll im Frankfurter Zoo eine neue Familie gründen. Zoodirektor Niekisch freut sich über den Zugang. Indes übt er auch Kritik an den Tiertötungen in Kopenhagen.

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Der Frankfurter Zoo gründet eine neue Löwenfamilie. Als Partnerin für den asiatischen Löwen „Kashi“ sei eine junge Löwin aus England vor einigen Tagen eingetroffen, sagte Zoodirektor Manfred Niekisch. Sie sei aber für die Besucher noch nicht zu sehen, weil sie sich erst hinter den Kulissen eingewöhnen soll. „Kashi“ ist seit einem knappen halben Jahr Single. Seine 14 Jahre alte Partnerin „Kiri“ war im Herbst in einen Zoo nahe Paris umgezogen, wo sie ihren Lebensabend verbringt. Das neue Weibchen, mit dem „Kashi“ für Nachwuchs sorgen soll, war im Rahmen des Europäischen Erhaltungszucht-Programms ausgewählt worden. Asiatische Löwen sind vom Aussterben bedroht.

Über das Vorgehen des Kopenhagener Zoos schüttelte Niekisch den Kopf: „Wenn man züchtet, muss man sich vorher überlegen, wo die Jungtiere bleiben können.“ Nach den heftigen Protesten gegen den Tod der Giraffe Marius hatte der Kopenhagener Zoo erneut Tiere getötet. Vier Löwen starben nach Angaben des Zoos, um Platz für eine neue Generation zu machen.

Auch in Frankfurt würden Raubtier-Junge nach einer gewissen Zeit von den Eltern getrennt, sagte Niekisch. Er sei sicher, dass sie anderswo untergebracht werden könnten. „Wir haben bisher immer einen Platz gefunden.“

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