Mund-zu-Schnauze- Beatmung rettet Leben

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Tierretter Uwe Lässig (links).

Region Rhein-Main – Zum Jaulen: Über 180 Noteinsätze hat der Tierrettungsdienst UNA absolviert, seit er im Januar in der Region an den Start gegangen ist. Tendenz steigend. Jetzt sucht der Verein Mitglieder, die die schnelle Rettung von verletzten Tieren unterstützen wollen. Von Mareike Palmy

Patient mit Federn: Ein blutender Schwan saß am Mainufer.

Ein Einsatzfahrzeug steht in Bad Homburg. Eins in der Frankfurter Innenstadt. Für einen weiteren großen Rettungswagen fehlt noch das Geld. „Wir hatten positive Resonanz nach unserem Start hier, aber wir brauchen dringend noch Unterstützung, auch finanziell“, sagt Tierretter Uwe Lässig. Der 54-Jährige aus Schleswig-Holstein hat den Verein 2007 mit neun weiteren Tierfreunden gegründet und fährt seitdem quer durch Deutschland, um im Notfall Hund, Katze, Maus und Co. zu retten.

Seit 2012 auch in der Region: Ob ein verletzter Greifvogel auf der A66, ein blutender Schwan auf dem Eis oder ein angefahrenes Rehkitz, die Tierrettung gibt Gas im Ernstfall. „Es gibt Einsätze, die wirklich an die Nieren gehen. Wer sich das ernsthaft zutraut, wir suchen dringend Verstärkung am Standort Frankfurt."

Damit man im Notfall die Mund-zu-Schnauze-Beatmung beherrscht, braucht man aber eine Erste-Hilfe-Ausbildung. Denn Tierleben retten will gelernt sein. Wer mehr über die UNA Tierrettung wissen möchte: Am Samstag, 24. März, findet von zehn Uhr bis zwölf Uhr im Achat Hotel in Langen, Robert-Bosch-Straße 58, ein Info-Treff für Interessierte statt. Um 13 Uhr startet dann ein Erste-Hilfe-Kurs für Haustierbesitzer. Am Sonntag, 25. März, startet um zehn Uhr ein Tiernothelfer-Lehrgang. Für beide Kurse ist eine Anmeldung erwünscht. Anmeldung und telefonische Rückfragen unter Telefon (0175) 1220190. Mehr Infos unter www.tierrettungsdienst.eu.

 

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