Tamo ist da

Neuer Elefantenbulle im Kronberger Opel-Zoo

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Tamo setzt den ersten Schritt ins neue Kronberger Zuhause.

Kronberg - Die Elefantendamen Aruba, Wankie und Zimba im Kronberger Opel-Zoo haben jetzt auch wieder einen Mann an ihrer Seite. Elefantenbulle Tamo kam am Mittwoch an und durfte als erster in das neugebaute Elefantenhaus einziehen.

Es ist soweit: Die Elefanten im Opel-Zoo können das neugebaute Haus beziehen.  In den nächsten Tagen werden die Kronberger Elefantenkühe Aruba, Wankie und Zimba von ihrem angestammten Gehege ins neue Domizil gelockt, so dass dann das alte Elefantenhaus und Sozialgebäude abgerissen und die Außenanlage gestaltet werden können. „Wir hoffen, dass unsere Elefanten neugierig genug sind, um zügig den Weg ins neue Haus anzutreten“, so Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels. „Wir haben ihnen eine Rampe aus ihrem alten Gehege hinauf in das neue Elefantenhaus gebaut und natürlich werden die Tierpfleger ihnen den Schritt mit Futter versüßen.“ Aber niemand vermag vorher zu sehen, wie lange es dauern wird, bis die intelligenten Schwergewichte davon überzeugt sind, dass ihnen keine Gefahr droht und dass sie sich in Zukunft in einem großzügigen Haus mit komfortabler Innenausstattung wie Monsundusche und Naturboden wohlfühlen dürfen.

Tamo zieht als erster ein

Die Kronberger Elefantenkühe Aruba, Wankie und Zimba.

Es gibt aber vor den „Kronberger Damen“ einen Elefanten, der als erster in den Genuss des neuen „Eigenheims“ kommt: Der Elefantenbulle Tamo, geboren vor fünf Jahren im Januar 2008 in Wuppertal. Am Mittwoch hatte er die 240 Kilometer lange Reise aus dem Bergischen Land in den Taunus an, stets begleitet zwei ihm vertrauten Wuppertaler Tierpflegern. Aus dem Kronberger Zooteam begleitet Zooinspektor Jörg Beckmann den jungen Elefantenbullen. Und was ist geschehen?

1700 Kilo schwer

Gegen Mittag wurde der rund 1700 Kilo schwere, zwei Meter große (aber im Vergleich zu einem ausgewachsenen Bullen von vier Metern immer noch kleine) Elefant im Transportcontainer verladen und trat die Reise in die neue Heimat an. Dort angekommen, wurde der Container mit einem Verladekran in den neuen Bullenkral gehoben und Tamo betratt– stets sicher gelenkt durch große Stahltore und elektrisch betätigte Schieber – das erste Mal seinen neuen Innenstall. Geschafft! Der Zoodirektor, die Zoomitarbeiter aus Kronberg und Wuppertal, der Transporteur, der Kranfahrer - waren alle erleichtert

Wie geht es weiter?

Tamo wird zunächst die ihm bekannten Gesichter weiter um sich haben, denn die beiden Wuppertaler Elefantenpfleger bleiben noch im Taunus, um die in Gewöhnung zu erleichtern und die Kronberger Kollegen beim täglichen Elefantentraining mit Tamo zu schulen und zu unterstützen.

Die nächsten Schritte machen dann die Elefantenkühe – Hoffentlich schnell und unproblematisch ins neue Elefantenhaus. Auch sie werden erst mal ihre neuen Stallungen kennenlernen und dann nach und nach die rund 800 Qudratmeter große Innenfläche erobern können.

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Neues Zuhause für drei Schwergewichte

Natürlich sind alle Besucher höchst interessiert, sie dort auch bald zu besuchen. Auf der Homepage www.opelzoo.de ist auf der Startseite stets nachzulesen, wie der Stand der Dinge ist: Ob die Elefanten nun ins neue Haus gegangen sind, ob sie sich in den Ställen eingewöhnen, ob man sie im Elefantenhaus von den neuen Besucherplattformen aus bereits sehen kann. Die Besucherplattform im neuen Elefantenhaus wird voraussichtlich ab Mitte Mai für die Besucher zu betreten sein und je nachdem, wann die Elefantenkühe ins neue Haus gegangen sind, wird die Außenanlage bis Ende Juli fertig sein.

Zoofest am 31.August/1. September

Wenn dann am Wochenende 31. August/ 1.September mit den Besuchern in einem großen Zoofest die neue Elefantenanlage gefeiert wird, sind die Tiere schon längst auf ihrer großzügig gestalteten Anlage und dem modernen Elefantenhaus zu beobachten und werden sicher - wie gewohnt- zur Attraktion in Kronberg im Taunus, die einzigen, dann vier Elefanten in Hessen.

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