Das sind Frankfurts Hundewiesen

So hundefreundlich ist Frankfurt

+
Nicht in allen Stadtteilen in Frankfurt gibt es eine Hundewiese.

Frankfurt – Die Mainmetropole ist mit Sicherheit nicht für ihre ausladenden Grünflächen bekannt, sondern für Hochhäuser, Lärm und viel Verkehr. Dennoch bietet Frankfurt für Hunde große Freilaufflächen. Von Angelika Pöppel

Auf 25 Flächen dürfen Hunde in Frankfurt frei laufen. Im Stadtgebiet sind es rund 14 große und kleine Wiesen. In einigen Stadtvierteln ist die nächste Wiese für den treuen Begleiter weiter entfernt als in anderen. Hundebesitzer, die direkt in der Innenstadt leben, haben es am Weitesten. Beispiel: Ein Hund aus dem Bahnhofsviertel oder dem Ostend findet die nächste Hundewiese im Riederwald oder in Sachsenhausen. Auch im Nordend bietet sich keine direkte Möglichkeit – die nächste Wiese liegt im Grüneburgpark im Westend oder in Bornheim.

Im Nordend wenig Platz

„Im Nordend reicht es nur für eine kleine Runde mit dem Hund“, sagt Hundebetreuerin Ann-Kathrin Schuhmann aus Frankfurt. Trotzdem sei auch das Nordend hundefreundlich. „Egal wo man wohnt, muss man sich um genügend Auslauf kümmern und gegebenenfalls weiter rausfahren“, sagt die Expertin. Ihr Tipp: „Unangefochten ist der Frankfurter Stadtwald.“ Am Stadtrand sind die Flächen größer: In Ginnheim, Heddernheim und Hausen können Hunde an der Nidda und zwei weiteren großen Hundewiesen frei toben. Auch in Höchst und Schwanheim kommen die Vierbeiner auf ihre Kosten.

Nicht überall gibt es Huntetüten-Spender

Doch ein Problem bleibt: Immer wieder bleiben die Hinterlassenschaften der Hunde liegen. Besonders in der Innenstadt: „Der Friedberger Platz gleicht einer Hundetoilette. Überall liegt Hundekot auf den Gehwegen“, ärgert sich Schuhmann. Dagegen sollen seit Jahren Tütenspender für Hundekot helfen. „Die Tüten werden sehr gut genutzt“, sagt Hans-Peter Sattler vom Grünflächenamt. Sie sind aber vorwiegend in Parkanlagen und nicht auf öffentlichen Gehwegen zu finden. Und im Bezirk Nord und West gibt es gar keine Spender.

Hinterlassenschaft kostet bis zu 130 Euro

Lesen Sie noch mehr über Hunde:

Speck-Weg-Club: Tipps für dicke Hunde  Hunde tragen Pullis und feiern im Dino-Kostüm Fasching

Viele Tiere bekommen im Frühjahr Nachwuchs. Jäger fordern deswegen eine Leinenpflicht für Hunde

Weil Tierheime kein Geld haben, soll es überall eine Abgabe-Gebür geben

 Gesetzlich sind Hundehalter verpflichtet den Kot zu entfernen. Das Ordnungsamt kontrolliert aber nicht gezielt. Wer beim Liegenlassen doch erwischt wird, zahlt 90 Euro, auf Spielplätzen 130 Euro. Tüten mit sich zu Tragen, ist allerdings keine Pflicht.

Informationen darüber, wo sich Hundewiesen und Tütenspender befinden, gibt es in der Klickstrecke:

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare