Frankfurter Zoo:

Tigerbaby Berani schläft auf Kaninchen ein

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Mutterliebe: Malea schleckt mit ihrer großen Zunge ihr Tigerbaby Berani ab.

Frankfurt – Es war diese Woche die Sensation im Frankfurter Zoo: Das Tigerbaby Berani. Am Montagvormittag durfte die knapp drei Monate alte Tigerin das erste mal zusammen mit Mama Malea ins kleine Außengehege. Besucher können die beiden von nun an beobachten. Von Silke Gottaut

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Es riecht nach Maggi und Curry. Der Geruch erinnert eher an ein leckeres Essen, als an ein Tigergehege. Doch Tierpfleger Daniel Höflich weiß, wie man Mama und Tochter lockt. Genau mit diesen Gewürzen.

Tigerbaby ist schüchtern

Und es funktioniert: Der Schieber geht hoch. Mama Malea kommt sofort raus und läuft durch das Gehege. Berani tapst wenig später hinterher – ganz vorsichtig und schüchtern. Sie bleibt lieber erst einmal hinter dem hohen Bambus versteckt. Ihrem Namen macht sie damit keine Ehre. Denn Berani kommt aus dem indonesischen und heißt stark und mutig. Während man mit ein bisschen Glück die kleinen dunkelgrauen-blauen Baby-Tigeraugen durch die Bambussträucher sieht, wälzt sich Mama Malea fröhlich im ausgestreuten Maggi und Curry herum.

Berani krallt sich an Mama fest

Anschließend erkundet Malea sprunghaft alle Baumstämme und läuft mit ihrem wackelnden, hängendem Bauch zurück in die hinterste Ecke – zu Berani. Dort wartet die Kleine ungeduldig. Sie will spielen. Berani springt mit ihren putzigen acht Kilo auf Mamas Rücken und krallt sich in ihrem Fell fest.

Damit Berani groß und stark wird, bekommt sie neben der Muttermilch schon seit ein paar Wochen Fleisch. Kaninchen scheint sie jedoch nicht zu mögen: Anstatt es zu fressen, schnupperte sie dran und schlief auf der Beute ein.

Bilder zum Tigerbaby

Tiger-Baby Berani erstmals im Frankfurter Zoo zu sehen

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