Taufe auf der Thomashütte

Eppertshausener Lama-Baby frisst Nutellabrötchen

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Lama-Baby Moritz kuschelt sich gerne an Mama Emma.

Eppertshausen - Vor fünf Wochen kam auf der Thomashütte in Eppertshausen ein Lama-Baby zur Welt. Am vergangenen Sonntagnachmittag wurde das Kleine getauft. Zur Feier des Tages gab es für alle vier Lamas Nutellabrötchen. Von Silke Gottaut 

Neugierig, aber auch ein wenig misstrauisch, beobachteten Mama Emma und ihr Baby zusammen das Geschehen auf der Wiese. Dann fanden sie die Leckereien: Auf einem silbernen Tablett wurden Nutellabrötchen zusammen mit Spekulatius und Karotten den Lamas serviert. Ihre Vorlieben waren schnell erkennbar: „Die Nutellabrötchen waren als erstes weg. Danach die Spekulatius“, berichtet Gerd Hübner, der für die Öffentlichkeitsarbeit der Thomashütte zuständig ist. Verständlich, denn Karotten gibt es sonst auch.

Moritz klingt märchenhaft

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Geburt von Lama-Baby in Eppertshausen

Nicht nur für die Lamas war es ein besonderer Tag, sondern auch für Thomashütten-Pächter Alex Ramien, seinen Küchenmeister Oliver Skopp und Lama-Besitzerin Birgit Lorenz. Sie haben zusammen die Tauf-Feier vorbereitet. Jeder Besucher der Thomashütte konnte einen Namensvorschlag für das Lama-Baby abgeben. Getauft wurde es schließlich auf Moritz. Diesen Namen hat ein kleiner Junge aus Eppertshausen vorgeschlagen. Ramien und Lorenz haben sich zusammen für Moritz entschieden. „Moritz klingt ein wenig märchenhaft. Von Max und Moritz. Und vielleicht wird bald noch ein kleiner Max geboren“, erklärt Hübner grinsend. Eigentlich sollte das Lama-Baby mit Wasser oder Apfelwein getauft werden. Doch der ganze Trubel mit den vielen Besuchern war schon ungewohnt genug für Moritz. Deswegen hat man sich doch dagegen entscheiden. So konnte Moritz in Ruhe mit Mama Emma und den beiden anderen Lamas genüsslich in die Brötchen beißen.

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