Endlich gesund!

Elch-Nachwuchs im Wildpark Hanau: Jule verzückt Besucher

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Baby-Elch Jule.

Hanau - Nach zwei toten Babys in den vergangenen Jahren hat Elch-Dame Aimee im Wildpark Hanau endlich gesunden Nachwuchs zur Welt gebracht. Kälbchen Jule ist vor kurzem geboren worden.

"Sie ist wohlauf und begeistert mit ihren langen, staksigen Beinen die Besucher", sagte Wildbiologin Marion Ebel am Dienstag. Das Muttertier kümmere sich sehr liebevoll um den Nachwuchs. Ebel geht davon aus, dass es sich um ein Weibchen handelt. "Der Kontrollgriff ans Geschlechtsteil wurde mir zwar noch nicht gestattet. Aber sie hockt sich beim Strullern hin, da wird's wohl ein Mädchen sein", sagte Ebel.

Für die bereits neunjährige Elch-Dame Aimee ist es ein spätes Mutterglück. Sie war auch in den beiden Vorjahren trächtig, ihre Kälbchen waren aber nicht lebensfähig. Vor wenigen Wochen musste Ebel einen weiteren Todesfall bei den Elchen hinnehmen: Die kleine Jette kam im Mai zur Welt, trank Muttermilch, wirkte topfit - aber zwei Tage später lag sie morgens tot im Gehege. Todesursache unbekannt. "So etwas kommt halt leider vor. Sie könnte einen Herzfehler gehabt haben oder getreten worden sein", vermutet Ebel.

Fotos von Baby-Elch Jule

Bilder: Süßer Elch-Nachwuchs im Wildpark Hanau

Eine rührende Geschichte, die bundesweit Beachtung fand, hatte sich im Jahr 2013 bei den Hanauer Elchen zugetragen. Der wenige Wochen alte Elchbulle Herbert brach sich ein Bein und musste mit einem blauen Verband am rechten Hinterlauf umherhumpeln. Um Revierkämpfe zu vermeiden, wurde er später in einen Wildpark nach Lettland gebracht.

dpa

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