Drogen-Trip: Wer diese Kröte leckt, sieht Lichtblitze!

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Die Erdkröte hat viele Geheimwaffen.

Frankfurt – Abertausende Erdkröten kriechen zur Zeit aus ihren Winterquartieren in Frankfurt und Umgebung. Doch was hat es eigentlich mit den Schleim-Monstern auf sich? Der EXTRA TIPP erklärt das unbekannte Wesen Kröte. Von Christian Reinartz

Lockruf so laut wie ein Presslufthammer

So laut wie ein Presslufthammer ist der Lockruf der Krötenmännchen. Bis zu 87 Dezibel pressen die liebestollen Hüpfer aus ihrer Kehle, um die Weibchen von ihren Fortpflanzungs-Qualitäten zu überzeugen. Ein Hörbeispiel gibt es hier.

Eine Kröte kann so groß werden wie ein kleiner Hund

Wird die Kröte angegriffen, drückt sie ihre langen Beine durch, pumpt sich voller Luft und richtet sich zu ihrer vollen Größe auf. Auf diese Weise kann sie groß werden, wie ein kleiner Hund. So schlägt sie sogar Schlangen in die Flucht.

Aus dem Rücken kommt Schleim

Aus Drüsen auf dem Rücken der Kröte kommt ein Schleim, der Bufotenin enthält. Dieses Halluzinogen entwickelt im menschlichen Körper eine ähnliche Wirkung wie LSD. Berichtet wird von Lichtblitz-Erscheinungen nach dem Genuss des Krötenschleims. Die Substanz ist in Deutschland nicht illegal. In den USA gilt Bufotenin hingegen als Droge. Weitere Bestandteile des Sekrets sind gefährliche Herzgifte wie Bufotoxin.

Kröte kann Gift ausscheiden

Die Pupille der hervorstehenden Augen liegt waagerecht. Dahinter sitzen die Ohrdrüsen. Aus ihnen scheidet die Kröte ein weißliches, giftiges Sekret aus, das die Schleimhäute reizen kann.

Weit springen kann die Erdkröte nicht

Die Erdkröte kann mit ihren Hinterbeinen nicht weit springen. Dennoch würde ein Mensch mit derselben Sprungkraft mehrere Meter zurücklegen.

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