Aus dieser Sau wird ein XXL-Schnitzel

Noch ist das XXL-Schnitzel quicklebendig, steht auf seinen vier Hufen in einem Dietzenbacher Stall und schnüffelt mit seiner Nase im Futtertrog. Der wird zweimal täglich mit einer speziellen Mixtur aus Brot, Soja, Kleie und Gerste gefüllt.

Gierig schlingt das namenlose Mastschwein dann das Futter hinunter. Fressen muss es die nächsten Tage noch jede Menge. Denn Weinbrod möchte daraus ein zirka 70 Kilogramm schweres Riesen-Schnitzel anfertigen, braten und anschließend in etwa 250 Portionen aufgeteilt für einen guten Zweck verkaufen."Der Gedanke ist mir bei einer diesen ganzen TV-Sendungen über XXL-Gerichte gekommen", erzählt Sven Weinbrod. Beim Herumspinnen mit Freunden sei die Idee mit dem Riesen-Schnitzel entstanden.Daraufhin fragte der Wirt bei einem Dietzenbacher Bauern an, ob das Vorhaben in die Tat umzusetzen sei. Da dieser bejahte, wurden Nägel mit Köpfen gemacht.Ein Schwein wird bereits seit Wochen für den speziellen Anlass gemästet, damit es in der Woche vor dem großen Schnitzeltag â?? Samstag, 27. Juni â?? genug Fleisch auf den Rippen hat. Zwei bis drei Tage vor dem XXL-Essen hat sein letztes Stündlein geschlagen. Dann wird es geschlachtet, das Fleisch einer Veterinärin zur Begutachtung vorgelegt und gut durchgekühlt, damit es verarbeitet werden kann.Erst dann kommt der Part von Sven Weinbrod. Die riesige Edelstahl-Pfanne, in der das Schnitzel gebraten werden soll, hat der Dietzenbacher bereits besorgt. Auf zwei Gasbrätern wird diese dann vor dem Darmstädter Stübl in der Bahnhofstraße ruhen, die für das große Schnitzel-Essen in diesem Bereich für den Autoverkehr gesperrt sein wird.Eine Herausforderung wird auf jeden Fall das Wenden es 70-Kilo-Schnitzels. Dafür hat Weinbrod eigens ein spezielles Schnitzel-Wende-Gerüst konstruiert. Dabei wird das riesige Stück Fleisch zwischen zwei Metallmatten gelegt und kann so beim umdrehen nicht auseinanderfallen.Und sobald es fertig ist heißt es â?? Essen für einen guten Zweck.

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