Geschlecht noch nicht bekannt

Bonobo-Affen: Nachwuchs im Frankfurter Zoo

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Bonobo-Nachwuchs im Frankfurter Zoo.

Frankfurt - Am vergangenen Samstag kam im Frankfurter Zoo ein Bonobo-Junges zur Welt, am Dienstag wurde das Affen-Baby der Öffentlichkeit vorgestellt.

„Kleines schwarzes Jungtier an Mutter mit dichtem schwarzen Fell – noch muss man ganz genau hinschauen, um das Affen-Baby zu sehen“, erklärt Zoodirektor Professor Dr. Manfred Niekisch. Das erst zwei Tage alte Jungtier ist munter, trinkt bei seiner Mutter Kutu und wird gut umsorgt. Das Geschlecht des Jungtieres ist noch nicht bekannt. „Solange kein Anlass zur Sorge besteht, lassen wir Mutter und Jungtier ungestört, damit sich eine stabile Bindung entwickeln kann“, so Niekisch. Es kommt also darauf an, wie die Mutter ihr Baby trägt, und auch auf ein Quäntchen Glück, um das Geschlecht zu erkennen. Für die 17-jährige KUTU ist es die dritte Geburt. „Wer der Vater ist, ist nicht mit Sicherheit zu sagen“, erläutert Niekisch. Zwei Männchen kommen in Frage, der 30-jährige Ludwig und der 14-jährige Heri.

Der Zoo Frankfurt züchtet seit vielen Jahren erfolgreich Bonobos (Pan paniscus). Bereits seit 1955 leben die feingliedrigen Primaten mit den auffällig roten Lippen in der Mainmetropole. 1962 gelang dem Frankfurter Zoo die Welterstzucht der durch Bejagung, Lebensraumverlust und anhaltende Bürgerkriege in ihrer angestammten Heimat, der Demokratischen Republik Kongo, hoch bedrohten Menschenaffen.

red

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