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Mallorcas schönste Strände: Von romantisch bis kindergeeignet

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Von: Sofia Wrede

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Von Party-Hochburg bis zur stillen Bucht: Mallorca bietet Möglichkeiten ohne Ende. Beim Sommerurlaub besonders wichtig? Natürlich die Strände! Die schönsten Exemplare stellen wir hier vor.

Mallorca ist für viele Deutsche ein Sehnsuchtsort. Kein Wunder: Nach einem kurzen Flug aus der Bundesrepublik genießt man auf der Insel in den Balearen fast ganzjährig herrliches Wetter. Das Klima ist subtropisch und mediterran. Urlauber profitieren deswegen von trockenen und sehr warmen Sommermonaten und einem kurzen, milden Winter.

Der Ruf Mallorcas, ein reines Party-Paradies zu sein, gilt inzwischen als überholt. Neben „Ballermann” bietet Mallorca Berge, Wälder – und jede Menge pittoreske Buchten und Sandstrände.  

Eien Bucht in Cala Rajada, Mallorca, mit Restaurant und Tauchschule.
Klares Wasser einer kleinen Bucht in Cala Rajada. © MiS/Imago

Familienfreundlich: Strände auf Mallorca für Kinder

Wer nach geeigneten Stränden für beim Familienurlaub sucht, fährt am besten an einen der vielen Strände im Norden, Osten oder Süden der Insel. Die westliche Seite der Balearen-Insel ist größtenteils zu steinig und felsig für entspannte Strandtage mit kleinen Kindern. Drei Favoriten unter den Familienstränden sind:

Im Norden: Cala Agulla im Norden ist von Rettungsschwimmern überwacht. Hier können Sie Liegen mieten und dank Verpflegungsangeboten den ganzen Tag verbringen. Es kommt mal Langeweile auf? Der Wassersportverleih am Strand vermietet Stand-up-Paddelboards und Kayaks.

Der Strand Cala Agulla auf Mallorca ist gut besucht.
Der Strand Cala Agulla auf Mallorca ist meist gut besucht. © Imago

Im (Nord-)Osten: Der Platja de Muro liegt in einer großen Bucht zwischen Port d‘Alcúdia und Can Picafort. Das Meer ist hier recht ruhig und die ersten Meter Einstieg sind flach. Rettungsschwimmer machen das Baden sicherer. Liegen und Schirme gibt es zu mieten, außerdem gibt es Toiletten und Verpflegungsmöglichkeiten: Die kleinen Strandbuden namens Chiringuitos sind ein fester Bestandteil von Mallorca. Sie servieren Getränke und Eis, aber auch warme Speisen.

Bucht von Alcudia am Strand Platja de Muro auf Mallorca.
Der Platja de Muro ist der längste Sandstrand auf Mallorca. © Jochen Tack/Imago

Im Süden: Sehr beliebt bei Familien ist der große Naturstrand Es Trenc. Er ist kilometerlang und wirkt geradezu karibisch mit seinen Strohschirmen, weißem Sand und türkisfarbenem Meer. Besonders überzeugt er mit seinem flach abfallenden Strand, in dem auch Nicht-Schwimmer – natürlich mit Aufsicht – gut plantschen können.

Der Es Trenc Strand auf Mallorca.
Es Trenc ist der längste Naturstrand Mallorcas. © Paolo Giovanni Trovo/Mago

Schönste Strände auf Mallorca: Paradiese im Osten

Cala Mesquida: In der Luft liegt der Geruch von Pinien, der helle Sandstrand streckt sich vorm grün-blauen Wasser aus, im Rücken liegen die Dünen. Der Strand Cala Mesquida ist ein Wohlfühlort. Es gibt Strandliegen und Sonnenschirme zu mieten, auch ein Restaurant ist am Strand vorhanden. Dafür werden Sie hier die schöne Szenerie nicht alleine genießen: Der Strand ist sehr beliebt – auch weil er sehr nah am Touristenort Cala Rajada liegt.

Der Strand Cala Mesquida auf Mallorca.
Cala Mesquida lockt mit Dünen und dem Geruch von Pinien. © Imago

An der Ostküste und fast am südlichsten Zipfel der Insel liegt die Bucht Cala S‘Amarador. Hier ist das Wasser ausgewiesen hervorragend: Der Strand trägt stolz die blaue Flagge – ein Gütesiegel, das Wasserqualität, aber auch Umweltmanagement auszeichnet.

Segelyachten in Bucht S‘Amarador.
Cala S‘Amarador ist einer der unberührten Strände im Naturpark Mondragó. © K. Wothe/Imago

Abgelegener geht‘s an der Cala Varques zu. Die Bucht gilt als Lieblingsort der Hippies auf Mallorca. Der Strand grenzt an ein Naturschutzgebiet an, ist sehr ruhig und beliebt bei FKKlern. Liegen und Imbisse suchst du hier vergeblich. Am leichtesten kommt ihr mit einem Boot an die Bucht, zum Beispiel von dem kleinen Hafenort Porto Cristo. Wem das Touristengetummel hier zu viel wird, schippert in die etwa neun Kilometer über das Wasser und staunt, wie abgelegen sich die Cala Varques im Vergleich anfühlt.

Cala Varques in Mallorca
Cala Varques ist rund 90 Meter lang. © Nano Calvo/Imago

Im Nordwesten der Insel: Strandfeeling auf Mallorca

Zwischen dem nördlichsten Punkt der Insel (Far de Formentor) und dem westlichsten Punkt (San Elm) erstreckt sich eine lange, steinige und sehr gerade Küste. Hier finden sich viele kleine Orte, die darauf warten, entdeckt zu werden. Eine dieser herrlichen Buchten ist die Cala La Calobra, Torrent de Pareis: Ein Sturzbach (Torrent) hat hier eine riesige Schlucht gebildet. Die sandige Bucht liegt zwischen zwei Steinwänden.

Luftaufnahme der Bucht Torrent de Pareis La Calobra bei Escorca auf Mallorca
Die felsige Bucht Torrent de Pareis La Calobra. © Hans Blossey/Imago

Die gesamte Schlucht ist bei Touristen sehr beliebt. Nicht nur eine Bucht hat der Torrent gebildet. Wer ihm mit festem Schuhwerk und einigen Stunden Zeit folgt, wandert entlang von versteckten Höhlen und Felsformationen. Diese Wanderung sollte nicht nach starkem Regen ausprobiert werden. (Sofia Wrede)

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