Reisen im Herbst:

Welche Ziele sich dann richtig lohnen

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Im Herbst ist Naturzeit - wer gerne wandert oder mit dem Rad fährt, kann nun die gesamte Naturschönheit bewundern. Es gibt sehr viele spannende Reiseziele zu dieser Jahreszeit.

Es ist so weit. Am 01. September startete auch der meteorologische Herbst und somit die Zeit für die Herbstreise.

Diese ist ideal, wenn man dem Trubel der Hauptsaison mit all den Sommerurlaubern umgehen möchte, wenn man selbst nicht zu den Sonnenanbetern gehört oder aber, wenn man etwas Besonderes sehen will. Viele dieser Herbsturlaube sind geprägt von sportlichen Aktivitäten, denn endlich sind die Rad- und Wanderwege nicht völlig überlaufen. Aber welche Reiseziele eignen sich für den Herbst? Letztlich muss das natürlich jeder nach seinen Bedürfnissen entscheiden, dennoch zeigt dieser Artikel einige Ideen auf.

Wandern, Weiten, Städte 

Es gibt diese spaßigen Instagramfotos, die Urlauber scheinbar an menschenleeren Orten zeigen. Nur, dass das nächste Foto die sommerliche Wahrheit offenbart: Der Urlauber darf allein die wenigen Meter zum Zielpunkt gehen, hinter einer Absperrung stehen die Menschenschlangen, in denen auch er soeben noch für Stunden gewartet hat, um das Foto in völliger "Einsamkeit" zu schießen. Im Herbst sinken oft die Besucherzahlen und gerade für Naturfreunde beginnt die echte Urlaubszeit:

  • Wandern – es gibt zwei Weisheiten. Die Natur begeistert im Frühling besonders, da noch alles so frisch und unglaublich grün aussieht. Und, dass die Natur wandelbar ist. Im Herbst kleidet sie sich in ein buntes und abwechslungsreiches Gewand, welches dem frischen Grün des Frühlings mühelos Konkurrenz macht. Der Herbst ist ideal zum Wandern und Radfahren, dabei ist es beinahe schon egal, wohin die Reise wirklich geht. Da viele Reisende auf einen Trip im Herbst aufgrund des unbeständigeren Wetters verzichten, sind viele Wanderrouten recht leer. Beliebte Ziele sind zu dieser Jahreszeit die Chiemgauer Alpen, der Lake District im Nordwesten Englands oder auch die Weiten Skandinaviens.
  • Weiten – warum nicht einmal die echte Ruhe genießen und den Herbsturlaub auf einer Hallig verbringen? Die kleinen Inseln vor der Küste sind perfekt dazu geschaffen, zu sich selbst zu finden, Gemeinsamkeit zu erleben und dem Trubel des Alltags zu entfliehen. Gemütliche Häuschen, den einzigen Besuch von Möwen empfangen, dem Meer lauschen – was lädt die Batterien vor dem Winter besser auf?
  • Städtereisen – sie sind mittlerweile schon so beliebt, dass manch ein Satiriker unkt, dass die einzelnen Städte Einheimische anstellen, um zwischendurch etwas in Landessprache zu rufen, da die Stadt ohnehin schon längst von Touristen bevölkert ist. Gewiss ist das übertrieben, doch arten Städtereisen zur Hauptzeit meist in puren Stress aus: Lange Schlangen vor jegliche Sehenswürdigkeit, Touristenmärkte, echte einheimische Lokalitäten müssen praktisch gesucht werden. Im Herbst wandelt sich, je nach Ort, jedoch das Blatt. Die Reise wird wesentlich entspannter und zugleich bieten sich die Optionen, kleinere Herbstfeste zu besuchen.

Vieles lässt sich miteinander verbinden und durchaus mal für ein langes Wochenende planen. Wer fortfliegen will, um doch noch die Sonne zu erhaschen, der kann selbst Partymetropolen wie Mallorca oder Ibiza im Herbst in einem ganz anderen Licht erleben. Je nach eigener Fasson mag dies jedoch ein Nachteil sein: Die großen Partymeilen oder Clubs schließen häufig über den Winter, sodass selbst der Ballermann verwaist wirken kann.

Urlaubsvorbereitungen: Im Herbst sehr wichtig

Manche Sachen sind im Herbst schwieriger als im Sommer. Reisende in die Sommersonne brauchen eher zu überlegen, wie viele Badehosen, Shorts und Kleider eingepackt werden, während Herbstreisende damit rechnen müssen, dass der "goldene Herbst" auch zum feucht-windigen Herbst werden kann. Daher gilt:

  • Aktive Urlaube – bei allen Urlauben, die mit Wanderungen, Radtouren oder auch Spaziergängen zusammenhängen, sollte wetterfeste Kleidung mit im Gepäck sein. Es darf auch ruhig etwas dicker werden, denn die Abende sind gerade an der Küste schon kühl – und nicht selten windig.
  • Städtereisen – auch hier gilt, dass die Städte die sommerliche Wärme zwar noch ein wenig halten, aber dennoch kann es zu Regenwetter, Sturm und Hagel kommen. Es empfiehlt sich, nicht unbedingt auf den Regenschirm zurückzugreifen, sondern einen Regenponcho zu nutzen. Er hält trocken, sorgt aber dafür, dass die Hände frei bleiben. Immerhin sollen doch Fotos gemacht werden, nicht wahr?
  • Kleidung für alle Fälle – je nach Urlaubsziel bietet sich ein guter Mix aus warmen, leichten und witterungsbeständigen Kleidungsstücken an. Das gilt natürlich auch für das Schuhwerk. Gerade auf Wanderungen warten nun schon einige Matschlöcher auf versehentlich in sie tretende Füße.

Urlaubsgeld und Finanzen 

Die Frage nach den Finanzen stellt sich unabhängig von der Reisezeit. Mitunter bietet sich sogar eine Finanzierung an, die heute schon sehr kurzfristig erhältlich ist und das Budget deutlich erhöht. Wer dabei sparen möchte, kann einen Kredit online aufnehmen und die Konditionen vergleichen. Folgende Kreditformen sind dabei durchaus interessant:

  • Minikredit – das sind Kredite, die innerhalb von höchstens neunzig Tagen zurückgezahlt werden müssen. Sie belaufen sich selten auf mehr als 1.500,00 Euro, oftmals weniger. Sie sind ideal, wenn einfach nur die Sicherheit eines zusätzlichen Budgets in der Hinterhand gewünscht wird.
  • Ratenkredite – auch sie gibt es längst in kleineren Ausführungen. Es ist gar nicht unüblich, einen Ratenkredit für den Urlaub zu nutzen, immerhin gilt auch hier wieder, dass das Geld nicht unbedingt aufgebraucht werden muss.

Wie viel Geld vor Ort benötigt wird, hängt von den eigenen Bedürfnissen und der Örtlichkeit ab. Gerade bei Städtereisen lohnt es sich jedoch, Eintrittskarten oder Eintrittspässe vorab online zu kaufen. Warum? Zum Einen gibt es leider entlang der beliebten Sehenswürdigkeiten Personen, die völlig überteuerte, teilweise gefakte Pässe anbieten, zum Anderen ersparen sich Urlauber beim Vorabkauf die lästige Warterei und sie können auf günstigere Angebote zurückgreifen. Wer vorab bucht, der zahlt oft weniger. Und nicht vergessen: Während der Gottesdienstzeiten ist der Besuch immer kostenfrei.

Auch bezüglich der Verpflegung lässt sich oft richtig sparen, wenn keine Restaurants entlang der Hotspots aufgesucht werden. Manchmal reichen schon zwei Seitenstraßen aus, um nicht nur die Hälfte zu zahlen, sondern auch echte regionale Spezialitäten zu erhalten. Entlang der Touristenstraßen sind die Speisen oft sehr auf die Besucher abgestimmt. Gerade in Italien kann das mit Eis oder Pizza geschehen.

Fazit – der Herbst ist eine wunderbare Reisezeit

Es gibt kaum einen Urlaub, der sich im Herbst nicht erleben lässt. Wichtig ist nur, sich auch auf eventuell schlechtes Wetter einzustellen. Geschieht das, dann kann das Sightseeing oder die Wanderung zum absoluten Highlight werden, denn schlechtes Wetter bedeutet auch: Weniger Menschen wagen sich vor die Tür.

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