Dieser "Ferrari-Zug" fährt bis nach München

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Eine aerodynamische Nase hat der Zug auch - ganz wie das Formel-1-Auto. Mit dem "Ferrari-Zug" will Montezemolo auch nach München fahren.

München - Dass Ferraris schnelle Autos baut, ist bekannt. Doch jetzt hat Chef Luca di Montezemolo eine neue Geschäftsidee: Züge. Ein solcher Luxuszug soll auch nach München fahren.

Luca di Montezemolo kennt sich aus mit schnellen Fahrzeugen. Der Chef des Formel-1-Rennstalls Ferrari will aber künftig die Fahrbahn wechseln: Von der Straße auf die Schienen.

Dafür hat er für 650 Millionen Euro 25 Züge von Alston gekauft. Nach Ostern will man mit dem "Ferrari-Zug" der italienischen Eisenbahn Konkurrenz machen. Doch das soll nicht alles sein: Über den Güterverkehr hinaus will Montezemolo "mit unseren Hochgeschwindigkeitszügen gerne auch aus Italien herausfahren", wie er im Interview mit der Süddeutschen Zeitung betont.

"Von Mailand und Venedig nach München oder nach Wien - das wäre phantastisch. Wir haben das beste italienische Essen an Bord, ein tolles Kino, einen Waggon fürs Relaxen. Solche Züge haben sie noch nicht gesehen", schwärmt der 64-Jährige weiter.

Wann der Zug zum ersten Mal nach Deutschland fahren soll, ist aber bislang noch nicht bekannt.

ms

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