Abschleppfallen: Was in Europas Städten zu beachten ist

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Parken in Turin: In den 60ern kein Problem.

Unterwegs mit dem Auto möchte man auch mal rein in die Stadt. Shoppen, lecker essen, durch fremde Straßen bummeln. Hier ein paar Tipps damit das Parken in Europas Metropolen zum Erlebnis wird.

Athen

Nicht nur die Straßenregeln, sondern auch die Parkweise sind gewöhnungsbedürftig: Ein Auto wird vom Parkwächter unmittelbar vor, neben bzw. hinter dem anderen geparkt (und auch wieder ausgeparkt!). Falsch oder ohne Parkschein (gibt’s am Zigarettenkiosk) parken ist übrigens kein Spaß: Ordnungshüter schrauben das Nummernschild ab.

Barcelona

In Spanien haben die verschiedenfarbigen Seitenstreifen unterschiedliche Bedeutungen: Ein gelber Strich bedeutet Parkverbot, Blau erlaubt zeitlich begrenztes Abstellen. Beim Abstecher nach Barcelona stellt man das Auto am besten auf dem großen Parkplatz am Busbahnhof Estacion de Nord – nur wenige Meter entfernt lädt die Metro-Station Arc de Triomf zum Einstieg in die Rote Linie ein und in ein paar Minuten gelangt man mitten in die pulsierende City.

Das kosten Verkehrssünden im EU- Ausland

Das kosten Verkehrssünden im EU-Ausland

Bilbao

Am besten früh morgens in die Stadt hineinfahren und sich an Wegweisern zum Guggenheim-Museum orientieren. Auf der Straße direkt am Fluss, also vor bzw. hinter dem Museum, kann man kostenlos parken. Wer rechtzeitig dran ist, findet einen freien Parkplatz oder fährt in den Parkbereich des Zubiarte Shopping Centers. Vorteil: Man erreicht von hier aus schnell die Alt- und Innenstadt.

Genua

In den engen und verwinkelten Straßen kann man eigentlich überall parken. Wer seine Nerven (und den Lack) schonen und lieber auf Nummer sicher gehen will, findet beispielsweise auf dem „Parcheggio Interscambio Genova Est“ eine kostenlose Parkmöglichkeit; die Buslinie 14 bringt Urlauber von hier schnell ins Zentrum.

Kopenhagen

In der Innenstadt gibt es Nebenstraßen, in denen das Parken kostenfrei gestattet ist. Oder man folgt den Verkehrshinweisen Richtung Zentrum, unmittelbar vor der Fußgängerzone Strøget gibt es eine kleine Parkgarage – ein optimaler Ausgangspunkt und nach der City-Tour leicht wiederzufinden.

Lissabon

Touristen sollten ihr Auto kostenlos in der Nähe des Expo-Geländes oder am Colombo Shopping-Center abstellen und mit der Metro in die Stadt zu fahren. Ein weiterer Tipp ist das Parkhaus des Sofitel an der Avenida, zehn Minuten von der eleganten Haupteinkaufsstraße Rua Garret.

Marseille

Parken an der Straße ist in den Sommermonaten in der Innenstadt, am Hafen und an den Stränden Glückssache. Tipp: Einen der großen Parkplätze rund um die bekannten Kirchen der Stadt ansteuern, beispielsweise an der Cathédrale de la Major oder an der Basilika Notre Dame de la Garde.

Rom

Gewisse Viertel sind tagsüber komplett für die Durchfahrt gesperrt. 24 Stunden geöffnet ist das Parkhaus an der Villa Borghese. Wer länger bleiben möchte, kann sich bei einem Tabacchi (Rauchwaren- und Zeitungshändler) eine Parkkarte besorgen, die praktischer und kostengünstiger als ein Einzel-Parkschein ist.

Venedig

Die großen Parkhäuser an der Piazzale Roma oder auf der Insel Tronchetto sind mit Preisen von etwa 30 Euro pro Tag sehr teuer. Alternative während der Hochsaison ist der San Giulana-Parkplatz in Mestre, nach kurzer Zugfahrt landet man mitten in der Innenstadt.

Wien

Vom 1. bis zum 9. Bezirk gelten werktags ausschließlich Kurzparkzonen zwischen 9 und 22 Uhr mit unterschiedlicher Regelung. Mit Parkschein findet man in der Innenstadt abseits der Geschäftsstraßen gute Parkmöglichkeiten. Achtung: Die Zonen sind nur am Anfang mit Schildern gekennzeichnet!

PARKSÜNDEN
 Im Ausland sind Parksünden sehr teuer: In Spanien und Norwegen kostet Falschparken bis zu knapp 100 Euro, in Tschechien 60 Euro, in Kroatien und Italien ab rund 40 Euro und in Österreich ab 20 Euro.

Quelle: holiday autos

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