Noch keine Entwarnung bei der Schweinegrippe

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Die nächste Erkrankungswelle kommt bestimmt.

Frankfurt – Wie die Stadt Frankfurt vergangenen Mittwoch mitteilte, hat sich die Zahl von Neuerkrankungen am H1/N1-Virus, der sogenannten Schweinegrippe, über den Monatswechsel um etwa die Hälfte verringert.

Doch Grund zur Entwarnung gibt es keineswegs. Letzte Woche wurden zwei Todesfälle von Patienten in Frankfurt bekannt, die mit dem Influenza-Virus infiziert waren. Für den Tod der Patienten seien aber nicht das Virus, sondern schwere Grunderkrankungen der beiden Patienten verantwortlich gewesen.

Dennoch warnt Dr. René Gottschalk vom Amt für Gesundheit ausdrücklich: „Obwohl sich derzeit weniger Menschen infizieren und Deutschland im weltweiten Vergleich relativ wenig H1/N1-Tote zu beklagen hat, wage ich zu bezweifeln, dass die Gefahr gebannt ist. Gerade jetzt, wenn es kälter wird, findet das Virus beste Voraussetzungen, sich zu vermehren. Meines Erachtens müssen wir davon ausgehen, dass es in den nächsten Wochen wieder zu einem Anstieg der Erkrankungen kommen wird.

Zur Vorbeugung rät Gottschalk, sich stets gründlich die Hände zu waschen, beim Niesen Taschentücher zu benutzen, ohne Taschentuch nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge zu niesen und – sofern möglich – größere Menschenansammlungen zu meiden.

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