Nicht nur in den Tropen

Diese giftigen Tiere gibt es im Rhein-Main-Gebiet 

+
Kaum zu glauben, aber wahr: Spitzmäuse haben ein Gift in ihren Drüsen, mit dem sie ihre Beute lähmen und töten. Das Gift einer Spitzmaus reicht aus um bis zu hundert anderer Mäuse zu töten. Für Menschen ist es schmerzhaft und kann Schwellungen auslösen.

Region Rhein-Main – Angst vor einem Spinnenbiss? Wer bisher dachte, hierzulande gäbe es keine giftigen Tiere, der liegt falsch. Denn wer diesen einheimischen Exemplaren zu Nahe kommt, riskiert zumindest Schmerzen und manchmal auch Schlimmeres. Von Benjamin Geupel

Region Rhein-Main – „Viele Leute denken, es gibt hier gar keine giftigen Tiere“, sagt Berthold Langenhorst, Sprecher des Naturschutzbundes Hessen. „Aber auch bei uns in der Region gibt es gefährliche Exemplare.“ Einziger Unterschied zu Regenwald oder Wüste: „Hier ist kein Biss oder Stich tödlich“, sagt Langenhorst. Es sei denn, man ist Allergiker. Dennoch können die Tiere mit ihrem Gift dem Menschen ganz schön zu schaffen machen. Was die einzelnen Tiere an Gift verspritzen, hat der EXTRA TIPP zusammengestellt.

Die Dornfingerspinne  trifft man meistens an Waldlichtungen und Wiesen. Ihr Biss ist für den Menschen schmerzhaft. Man kann ihn mit einem Wespenstich vergleichen. Manche Bisse können sogar schlimme Wunden nach sich ziehen, inklusive Schwindel, Übelkeit und Kreislaufbeschwerden. In diesem Fall sollte man sofort einen Arzt aufsuchen. In den meisten Fällen ist die Wirkung nach 24 Stunden abgeklungen.

Gelbbauchunken sind 3,5 bis 4,5 Zentimeter große Lurche, die meistens in kleinen Gewässern und Tümpeln anzutreffen sind. Diese Tiere sondern über die Haut ein leicht flüchtiges Gift ab, dass dem Schutz vor Feinden dient. Das Gift kann aber beim Menschen zu Reizungen der Schleimhäute an Augen, Mund und Nase führen, wenn man das Tier berührt.

 

 

 

 

 

Die Gartenkreuzspinne  gehört zu den häufigsten Spinnen in Deutschland. Der Biss einer Gartenkreuzspinne ähnelt einem Mückenstich und kann zu Juckreiz und Schwellungen führen.

Kaum zu glauben, aber wahr: Spitzmäuse haben ein Gift in ihren Drüsen, mit dem sie ihre Beute lähmen und töten. Das Gift einer Spitzmaus reicht aus um bis zu hundert anderer Mäuse zu töten. Für Menschen ist es schmerzhaft und kann Schwellungen auslösen.

Dem Feuersalamander  sollte man nicht zu nahe kommen. Er sondert über Hautdrüsen ein Sekret ab, das auf der Haut zu Brennen führen kann. Besonders empfindlichen Menschen und Kleinkindern kann davon übel werden. Vermeiden sollte man auch, einen Salamander anzufassen, wenn man offene Wunden an den Händen hat. So kann das Sekret nämlich in den Blutkreislauf gelangen und zu Übelkeit, Schwindel und Kreislaufbeschwerden führen. Deswegen sollte man sich nach jedem Anfassen eines Salamanders die Hände waschen. Gelangt das Sekret aus Versehen ins Gesicht, droht dasselbe. Meistens findet man Feuersalamander in Felsspalten oder Baumstümpfen.

Kaum zu glauben, aber wahr: Spitzmäuse  haben ein Gift in ihren Drüsen, mit dem sie ihre Beute lähmen und töten. Das Gift einer Spitzmaus reicht aus um bis zu hundert anderer Mäuse zu töten. Für Menschen ist es schmerzhaft und kann Schwellungen auslösen.

Kommentare