Nadel-Künstler pilgern in die Messehallen

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Der Japaner Horimyo sticht Tattoos per Hand.

Frankfurt – Immer mehr Tatto-Fans lassen sich realistische Portraits unter die Haut stechen. Realistische Motive sind der neue Trend in der Szene. Das beobachtet zumindest Tommy Köhler, Veranstalter der 18. Tattoo-Convention in Frankfurt. Diesen und andere Trends gibt es kommendes Wochenende von Freitag, 5., bis Sonntag, 7. März, auf dem Messegelände in der Halle fünf in Frankfurt zu sehen. Von Jennifer Dreher

Die besten Tattoos werden live prämiert.

Das Motto der Tattoo-Convention in diesem Jahr lautet „Polynesien/Südsee“. Traditionelle Tattoos und Künstler, die in diesem Stil arbeiten, seien dort zu sehen, wie Köhler mitteilt. Mit dabei sein wird auch der Japaner Horimyo aus Saitama City. Er sticht auf traditionelle Art Tattoos. Horimyoist einer der seltenen Tätowierer, die ausschließlich mit Tebori, also von Hand arbeiten.
Er ist einer von weit über 300 Tätowierern. Insgesamt 20 Nationen werden dort vertreten sein, darunter Tattoo-Künstler aus China, Süd-Afrika, USA, Russland und Singapur. Wer sich dort ein Tattoo stechen lassen will, kann vor Ort mit den Tätowierern einen Termin ausmachen. So werden hundertfach an drei Tagen die Tätowiermaschinen rattern. An allen Tagen gibt es auch einen Tattoo-Contest, bei dem das Publikum die auf der Messe gestochenen Tattoos prämieren wird.
Zudem werden weit über 40 Schmuck-, Textil-, Kunst- und Zubehör-Händler ihr Sortiment präsentieren. Und auch Live-Musik und Tanz wird es auf den Show-Bühnen geben. Geöffnet ist die Tattoo-Convention Freitag von 15 bis 22 Uhr, Samstag von zwölf bis 22 Uhr und Sonntag von zwölf bis 20 Uhr. Der Eintritt kostet 17,50 Euro pro Tag – Behinderte und unter Zwölfjährige zahlen nichts. Weitere Infos unter www.convention-frankfurt.de.

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