Krank durch Grippe-Impfung: Ärzte warnen vor den Folgen

"Die Grippeschutzimpfung kann den Erregern Einhalt gebieten", sagt der Langener Mediziner Farsan Freund. Nicht zuletzt wegen offensiver Werbung der Pharmaunternehmen in den Medien ist die Zahl der Grippeimpfungen in den letzten Jahren deutlich angestiegen.

"Leider lassen sich aber immer noch zu wenige Menschen impfen", so Freund. Der Offenbacher Allgemeinmediziner Dr. Stephan Seeßle warnt vor den Folgen des Impfwahns. "Es ist auf lange Sicht sogar gefährlich, den Körper durch eine Impfung zu schützen", erklärt der Fachmann. "Wir müssen dem Körper die Chance lassen, sich mit Erregern auseinander zu setzen. Gerade hohes Fieber ist ein Glücksfall, weil der Körper dadurch gereinigt wird." Durch eine Impfung nehme man sich die Chance, sich selbst zu heilen. "Gerade Patienten, die nie im Leben Fieber oder Erkältungen gehabt haben, kommen dann im Alter zu mir und haben dann schwerste Erkrankungen wie Krebs", berichtet Seeßle aus seiner langjährigen Erfahrung: "Deswegen rate ich bei gesunden Menschen von einer Impfung ab." Ausnahme seien Risikopatienten. Auch Dr. Ilse Prinz, Allgemeinmedizinerin mit Schwerpunkt Homöopathie, rät von der Grippeschutzimpfung ab. In ihrer Dieburger Praxis hat sie noch nie einen echten Grippefall gehabt und weiß auch von Kollegen, dass das nur sehr selten der Fall ist. "Und selbst wenn ein gesunder Mensch eine echte Influenza bekommt, wird er sie überstehen ohne daran zu sterben." Ausnahme seien auch hier Immungeschwächte Personen, bei denen eine Impfung unumgänglich sei. Prinz sieht in der steigenden Impfbereitschaft die Gefahr, dass sich Krankheitsbilder verschieben. "Dadurch, dass wir etwa die Grippe unterdrücken, entstehen chronische Krankheitsbilder oder auch Stresssyndrome." Berichtet sie aus ihrem Praxis-Alltag. Sie rät: "Den Körper auch mal krank sein lassen. Das wirkt sich langfristig positiv auf die psychische und auch körperliche Entwicklung aus."

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