Der EXTRA TIPP präsentiert die besten Skigebiete vor der Tür

Konkurrenz für die Alpen: Auf Schussfahrt in Hessen

Paradies für Skifahrer: Der große Feldberg im Taunus.

Region Rhein-Main – Seit ein paar Wochen läuft sie, die Ski- und Snowboard-Saison – und im Januar und Februar wird so richtig über die Pisten gewedelt. Österreich, Schweiz: So heißen die Favoriten der Bretter-Fans. Doch warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nahe liegt? Von Jens Dörr

Denn wenn das entsprechende winterliche Wetter herrscht, wie in den Tagen vor Weihnachten, bietet auch Das Hessenland ausreichend Möglichkeiten für den sportlichen Spaß im Schnee. Der Rhein-Main EXTRA TIPP hat zusammengestellt, wo es sich in besonders schön Ski fahren und snowboarden lässt. Und natürlich gibt es zwischen Baunatal und Bensheim auch genügend Strecken für Ski-Langläufer.

Rund um Beerfelden kommen Ski-Langläufer auf ihre Kosten. Loipen bei Beerfelden, Olpen, Rothenberg und Hesseneck-Hesselbach lassen das Herz eines jeden Sportlers höher schlagen.

Höhenlage: Je nach Strecke zwischen 430 und 530 Meter über Normalnull.

Länge der Strecken: wählbar zwischen drei und zwölf Kilometer.

Kosten: keine.

Besonderheiten: Strecken teils für Skating- und für klassische Technik präpariert; Streckenlängen (vier, sieben und neun Kilometer) bei Hesseneck-Hesselbach kombinierbar, da an verschiedenen Stellen ein Spurwechsel möglich ist.

Weitere Infos:http://www.beerfelden.de/tourismus/tourismus_aktivitaeten_loipen

Taunus

Fast unmittelbar vor den Toren Frankfurts finden Ski-Fahrer, Snowboarder und Ski-Langläufer ein vielfältiges Wintersport-Angebot.

Höhenlage: Feldberg als höchste Taunus-Erhebung mit 880 Metern über Normalnull.

Länge der Strecken: Zum Beispiel „Siegfriedschuss“ in Schmitten-Oberreifenberg (ohne Lift, manchmal wird ein Bus eingesetzt) mit 1500 Metern; „Skilift am Pechberg“ mit zwei Strecken zu je 800 Metern.

Kosten: Zum Beispiel beim „Skilift am Pechberg“ Einzelfahrt für 50 Cent oder Vier-Stunden-Karte für acht Euro.

Besonderheiten: In unmittelbarer Nähe zum „Skilift am Pechberg“ kommen auf eigenen Strecken auch Ski-Langläufer und Rodler auf ihre Kosten.

Weitere Infos: http://www.taunus.info/gaesteinformation/sport-und-freizeit/taunuswinter

Rhön

Zentrum der Rhön und Ski-Mittelpunkt ist natürlich die Wasserkuppe, Hessens höchster Berg.

Höhenlage: Bis zu 950 Meter über Normalnull (Wasserkuppe).

Länge der Strecken: Zum Beispiel „Abtsroda-Abfahrt“ mit 805 Metern.

Kosten: Acht Stunden für 11,50 Euro (Kinder für 8,50 Euro).

Besonderheiten: Flutlicht an den Pisten der Wasserkuppe, deshalb außergewöhnliche Öffnungszeiten bis 22 Uhr (Montag bis Samstag).

Weitere Infos: http://www.rhoentourist.de

Willingen (Sauerland)

Im nordwestlichsten Zipfel Hessens bietet nicht nur das alljährliche Weltcup-Skispringen (nächstes Mal vom 5. bis zum 7. Februar 2010) Zerstreuung, zahlreiche Loipen und Ski-Hänge locken ebenfalls.

Höhenlage: Bester Überblick vom Hochheideturm 875 Meter über Normalnull

Länge der Strecken: Insgesamt 18 Kilometer Abfahrten, die von 20 Liften bedient werden; kurz vor Weihnachten war zudem bereits die erste Loipe gespurt („Upland-Loipe“, 12,7 Kilometer, klassische Technik).

Kosten: Unterschiedliche Preise je nach Liftart und Anzahl der Fahrten.

Besonderheiten: Für Winter-Wanderer werden extra 30 Kilometer Wegstrecke vom Schnee befreit.

Weitere Infos: http://www.winterpark-willingen.info

„Hohes Gras“ (Habichtswald bei Kassel)

Nicht viele im Rhein-Main-Gebiet wissen, dass man auch direkt vor den Toren Kassels Skifahren kann.

Höhenlage: Der Berg „Hohes Gras“ weist mit 615 Metern über Normalnull den höchsten Gipfel auf.

Länge der Strecken: Skipiste ist 510 Meter lang.

Kosten: Keine Angabe für Benutzung des Schlepplifts.

Besonderheiten: Teils Flutlicht in Betrieb (Mittwoch bis Samstag ab 16.30 Uhr); für Après-Ski-Stimmung ist gesorgt.

Weitere Infos: http://www.skilift-hohesgras.de

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