Raab und Berben gewinnen TV-Preise

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Stefan Raab freut sich über seinen Preis

Luzern - Triumph für die ARD: Drei ihrer Produktionen waren in der engeren Wahl für die diesjährigen Fernsehpreise Rose d'Or. Zwei gewannen am Ende tatsächlich. Auch Stefan Raab und Iris Berben wurden geehrt.

Beim internationalen Fernsehfestival Rose d'Or sind am Donnerstag zwei ARD-Produktionen zu Siegern gekürt worden: Der Eurovision Song Contest 2011 (ESC) gewann die Goldene Rose in der Kategorie “Live Event Show“. Und der Film “Homevideo“ wurde mit dem begehrten Fernsehpreis in der Kategorie “TV Movie“ geehrt. Beide Sendungen wurden vom Norddeutschen Rundfunk (NDR) produziert.

Rose d'Or: Preise für Raab und Berben

Rose d'Or: Preise für Raab und Berben

Auszeichnungen gab es auch für Iris Berben und Stefan Raab. Die 61-jährige Schauspielerin wurde mit der “Lifetime Rose“ geehrt und der 45-jährige Entertainer mit der “Innovation Rose“.

Bis in die Endrunde von insgesamt mehr als 400 eingereichten Beiträgen aus rund 40 Ländern hatte es auch die WDR-Serie “Du bist kein Werwolf - Über Leben in der Pubertät“ geschafft. Über die Preisvergabe in insgesamt zwölf Kategorien entschied eine zehnköpfige internationale Expertenjury in der Schweizer Stadt Luzern, wo am Abend auch die Preisgala mit Moderatorin Barbara Schöneberger auf dem Programm stand. Die Sieger wurden vorab bekanntgegeben.

NDR-Intendant Lutz Marmor freute sich über die hoch angesehenen Preise: “Danke für die Blumen, Luzern!“ Der “ESC“ sei in ganz Europa ein großes Fernsehereignis gewesen. Der anspruchsvolle Fernsehfilm “Homevideo“ habe “mit dem Cybermobbing ein brisantes Thema für Jugendliche in aller Welt aufgegriffen und filmisch eindrucksvoll umgesetzt“, erklärte Marmor.

Mit insgesamt fünf der zwölf Goldenen Rosen schnitten britische TV-Sender am besten ab. Allein drei gingen dabei an den Privatsender Channel 4 - in den Kategorien Comedy, Sitcom und Gameshow. Die Vergabe der Goldenen Rosen gehört seit mehr als 50 Jahren zu einem der weltweit renommiertesten Festivals der Fernsehunterhaltung. 50 Experten aus 27 Ländern hatten diesmal die eingereichten Beiträge gesichtet und eine Vorauswahl getroffen.

dpa

 

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