„Es ist wieder passiert“

Schmuddel-Panne im TV: Da flutschte was raus - Frühstücksfernsehen-Team reagiert verblüffend

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Matthias Killing rutscht im Sat.1-Frühstücksfernsehen ein heikler Begriff raus - und Alina Merkau gibt dann verbal Vollgas.

In Live-Sendungen beim Sat.1-Frühstücksfernsehen ist es vermehrt zu Ferkel-Vorfällen gekommen. Jetzt hat das Team auf seine Weise reagiert.

Update vom 29. März 2019: Zuletzt ging's rund im Sat.1-Frühstücksfernsehen (siehe unten): Ein Moderator massierte seinen Intimbereich, ein Doppel diskutierte über den „Stauschwanz“, und Marlene Lufens vulgäre Aktion mit einem Dildo-artigen Joystick ist auch noch im Gedächtnis vieler Zuschauer. Das Team postet solche Eskapaden gerne und oft noch mal bei Instagram, um darauf rumzureiten. Und wir greifen sie dankbar auf - inklusive der Diskussionen von Zuschauern, die nicht alle gleichermaßen begeistert sind. 

Die Schmuddel-Serie hat das Frühstücksfernsehen-Team nun am Freitag auf seine ganz eigene Art und Weise aufgegriffen. In einer Diskussion zwischen Moderator Chris Wackert und seiner Kollegin Karen Heinrichs. 

Chris Wackert und seiner Kollegin Karen Heinrichs thematisieren die „Vorfälle“.

„Liebe Zuschauer, zurück in den viereinhalb Stunden, die nur aus Schmuddel und aus vulgären Dingen bestehen. Es ist wieder passiert“, begrüßt Wackert die Menschen an den TV-Schirmen. „Ein neuer Schmuddel-Eklat im Sat.1-Frühstücksfernsehen, es ist tatsächlich wieder passiert. Nach zahlreichen Eskapaden, die wir uns hier geleistet haben, ist es wieder passiert.“ Der Moderator wählt dabei eine bewusst dramatisch-betroffene Stimme. Dann zeigt ein Handy einen Screenshot von tz.de, Wackert liest die Headline vor.

Er meint lapidar und begeistert: „Wir müssen es unbedingt noch mal angucken.“ Daraufhin moderiert Heinrichs eine Top Five der „anzüglichsten Anzüglichkeiten“ an und jubelt, dass sie auch darunter ist. Das Best-Of-Ranking gibt es hier auf Sat1.de zu sehen - und es ist wirklich köstlich. Schöne Grüße von hier.

Eine unerwartete Reaktion: Das Team gelobt nicht etwa Besserung, sondern gibt besonders Vollgas.

Das Motto ist klar: Beim Frühstücksfernsehen sind ein paar Ferkelchen unterwegs - und stolz darauf. Oder wie es ein User kürzlich ausgedrückt hatte: „Die Sendung kann man nicht mehr retten, aber so ist es am besten.“

Moderatorin Alina Merkau zeigt sich währenddessen total verzweifelt. Auf Instagram verrät die Blondine, welchen Fehler sie erst kürzlich begangen hat. 

Ferkel-Eklat im Sat.1-Frühstücksfernsehen: Da ist was rausgerutscht - Team gibt schnell zu Nachrichten ab

Update vom 28. März 2019: Es ist schon wieder passiert! Erneut wurde es schmuddelig im Sat.1-Frühstücksfernsehen. Diesmal hießen die „Übeltäter“ aber Matthias Killing und Alina Merkau, die am Mittwoch mit der Moderation dran waren.

Alles begann ganz harmlos. Beide sprachen über Sommer- und Winterzeit. „Superspannendes Thema“, findet Killing. „Ja, du musst da viel drüber diskutieren, und das zieht einen langen Rattenschwanz mit sich“, stimmt Merkau zu.

Es folgt eine maximal missglückte Überleitung von Killing. „So, jetzt habe ich aber einen ganz langen Stauschwanz quasi“, sagt er. Wie bitte? Stauschwanz? Das Wort wollen wir hier kaum wiedergeben, es ist uns sogar zu heiß für die Überschrift. Killing zögert aber nicht, es per Frühstücksfernsehen in hunderttausende Haushalte zu blasen. Gut, an der Stelle war es wohl nur ein Versehen, weil er mehrere Dinge durcheinander gebracht hat und doch eigentlich nur einen Stau-Beitrag anmoderieren wollte.

Sat.1-Frühstücksfernsehen: Moderatoren-Duo mit peinlichem Dialog

Als dieser aber vorbei ist, geht‘s erst richtig los. Beide Moderatoren reiten inbrünstig auf dem „Stauschwanz“ herum. Alina Merkau ganz unverblümt: „Ich muss leider immer noch lachen, jetzt hast du mich völlig aus dem Konzept gebracht mit deinem Stauschwanz.“ Und dann rutscht auch ihr noch was raus: „Stau im Schwanz ist sowieso nie gut.“

Die beiden merken wohl, dass all das an der Grenze oder darüber ist. „Ina, hast du irgendeine Chance, die Sendung zu retten?“, verzweifeln sie und geben an Nachrichtensprecherin Ina Dietz ab.

Der Instagram-Clip sorgte für zahlreiche Reaktionen, auch bei Moderatoren-Kollege Chris Wackert, der sich wenige Tage zuvor (siehe unten) live seinen Intimbereich massiert hatte. „Ich kann nicht mehr“, lacht er. „Das Frühstücksfernsehen ist wenigstens nicht zu verklemmt für so ein witzigen Spruch“, meint ein anderer Follower. „Ich bin völlig fertig vom Lachen“, gesteht eine weitere Zuschauerin. „Das hat sie nicht gesagt, oder?“, zeigt sich eine andere verwundert.

Die Reaktionen sind überwiegend belustigt und positiv. Aber bei weitem nicht nur. „Diese Frau ist sowas von nervig“, heißt es ebenfalls. 

Und noch jemand fasst zusammen: „Die Sendung kann man nicht mehr retten, aber so ist es am besten.“

Sat.1-Moderator massiert im TV live seinen Intimbereich - „Eklig“

Unser Artikel vor 23. März 2019:

München - Das Frühstücksfernsehen hat seine eigenen Gesetze. Wer die Leute am Morgen wach machen und unterhalten will, der muss eben etwas lauter sein. Der darf und soll gern albern sein. Und der darf auch mal Grenzen überschreiten. Vielleicht auch die des guten Geschmacks. Oder auch die ungeschriebenen Outfit-Gesetze, was zu heiß ist fürs deutsche TV und was nicht.

Das Team des Sat.1-Frühstücksfernsehen beherrscht all diese Künste par excellence. Da lässt sich Moderatorin Marlene Lufen zu einer vulgären Aktion hinreißen. Da sorgt Moderatorin Alina Merkau mehrfach mit kurzen Röcken für Diskussionen. Da begeistert Nachrichtensprecherin Ina Dietz mit Wow-Outfits. Da wird ein Oben-ohne-Foto in die Kamera gehalten. Und da überbietet sich Promi-Expertin Vanessa Blumhagen mit ihren tiefen Ausschnitten immer wieder selbst. Es darf auch mal derb werden: Lufen beleidigte einen Gast als „Arschloch“ und bekam dafür breite Unterstützung.

Sat.1-Frühstücksfernsehen: Moderator Chris Wackert massiert seinen Intimbereich

Jetzt die nächste angeschmuddelte Aktion, die für Debatten sorgt. Dabei war die Ausgangsposition eigentlich ganz harmlos: Lufen und ihr Kollege Chris Wackert testeten im Studio eine so genannte Faszienrolle, die als Fitness-Wunderwerk gilt (Merkur.de* erklärt Details). Indem man sich mit ihr selbst massiert, sollen Verspannungen gelöst und das Bindegewebe angeregt werden. Meist legt man sich mit dem Rücken oder den Schultern darauf. Und übt so Druck auf die Wirbelsäule aus.

Doch Wackert hat die Sache mit dem Verspannungen-Lockern wohl falsch verstanden. Mit voller Absicht. Wie ein Video auf der Instagram-Seite des Frühstücksfernsehens zeigt, legte er sich falsch herum drauf. Und massierte mit der Faszienrolle fleißig seinen Intimbereich. „Eigentlich soll die Faszienrolle Verspannungen im Rücken lösen. Bei Marlene Lufen und Chris Wackert hat sich da noch was anderes ergeben“, kündigt das Frühstücksfernsehen-Team stolz folgenden Clip an:

Zu Softporno-Musik erklärt Lufen, wie man die Faszienrolle, die ein „Glücksspender“ sei, an der Wirbelsäule richtig anwendet. Wackert will nicht hören und verkündet: „Kannnst es auch andersrum machen, habe ich mir sagen lassen. Dass man das über die Hüfte macht.“ Doch die Hüfte ist das nicht mehr: Wackert rollt das Ding eifrig über seinen Intimbereich und massiert ihn damit. 

„Was machst du denn da“: Frühstücksfernsehen-Moderatorin wundert sich über ihren Kollegen

„Was machst du denn da“, wundert sich Lufen. „Ich rolle, hab ich mir eben bei YouTube angeschaut“, verteidigt sich Wackert. „Nicht dass die Entspannung hier falsch verstanden wird. Ich würde mal sagen, machen wir Bauchgegend“, korrigiert sie ihren Kollegen unter zahlreichem Gelächter aller. Bevor es NOCH schmuddeliger wird, gibt sie schnell ab.

Das ist definitiv nicht die Wirbelsäule, die sich Chris Wackert da massiert. Und auch nicht die Hüfte.

Der Faszienrollen-Faszination konnten sich viele Zuschauer nicht entziehen - sei es positiv wie negativ. Einige fanden die Aktion superlustig. „Ich hab mich schlapp gelacht heute morgen, danke dafür“, schreibt eine Instagram-Nutzerin. „Ihr habt mich echt zum Lachen gebracht mit eurem Beitrag“, heißt es ebenso.

„Eklig“: Nicht jeder Frühstücksfernsehen-Zuschauer findet‘s lustig

Doch wie immer, wenn‘s im Frühstücksfernsehen etwas vulgärer wird, gibt‘s auch Gegenwind. „Das war so eklig“, empört sich jemand auf Instagram. „Nanana Ferkelschen“, gibt‘s eine scherzhafte weitere Rüge.

Vielleicht muss man mit solchen kleinen Obszönitäten eben rechnen, wenn man das Sat.1-Frühstücksfernsehen anmacht. Und genau deswegen hat es ja auch so viele Fans...

Am selben Tag wurde es auch bei „Let‘s Dance“ etwas versauter. Für manche zu sehr.

Sat.1 wirft ein ganzes Genre aus dem Programm

lsl


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