Dschungelcamp: Langhans mit 30.000 Kakerlaken im Sarg

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Rainer Langhans wurde von den Zuschauern zur zweiten Dschungelprüfung gewählt. Er muss für jeden Stern, der für die Camper eine warme Mahlzeit bedeutet, eine Minute mit 30.000 Kakerlaken in einem Sarg verbringen.

Brisbane - Er hat die Ruhe weg: Alt-68er Rainer Langhans hat im Dschungelcamp elf Minuten in einem Glassarg mit 30.000 Kakerlaken verbracht. Die Moderatoren staunten:

Liegen, schlafen und gaaanz viel meditieren - Rainer Langhans ist die bisher wohl größte Überraschung im Camp. Ausgerechnet der Mitbegründer der Kommune I spielt den Einzelgänger! Jetzt haben die Zuschauer bei der Integration nachgeholfen und Rainer Langhans in die zweite Dschungelprüfung geschickt.

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Bleich tritt Rainer den schweren Weg zu seiner ersten Dschungelprüfung an. Beim "Friedhof der Kuscheltiere" sind starke Nerven gefragt. Sonja Zietlow: "Du solltest auf jeden Fall keine Probleme mit engen Räumen haben. Du wirst dich nämlich barfuss in diesen dekorativen Sarg legen. Der Deckel ist leider nicht nur zur Dekoration. Mit dem wird der Sarg lichtdicht verschlossen. Du liegst also komplett im Dunkeln". Dirk Bach: "Vielleicht ist das sogar besser so. Denn dann kannst du dir einbilden, dass es nur putzige Kuscheltiere sind, die zu dir in den Sarg geschüttet werden. Tatsächlich aber sind es 30.000 Kakerlaken". Sonja Zietlow ergänzt: "Elf Minuten musst du aushalten, für jede Minute bekommst du einen Stern."

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Als Rainer von den Kakerlaken hört, will er die Prüfung verweigern: "Ach, jetzt macht ihr wieder das mit den Kakerlaken. Ich habe doch gesagt, dass ich das Spiel nicht mitmache. Ich quäle keine Tiere!". Sonja Zietlow: "Kakerlaken sind robuste Tiere, die überleben einen Atomkrieg." Dann werden sie doch auch einen Langhans überstehen!? Doch der sonst so ruhige Rainer gerät in Wallung und weigert sich weiter, die Prüfung anzutreten. Vielleicht kann Dr. Bob Rainer überzeugen? Tatsächlich: Der Arzt, dem die Stars vertrauen, versichert dem passionierten Tierschützer noch einmal, dass die Kakerlaken durch Rainers Anwesenheit im Sarg nicht gequält werden, sehr widerstandsfähig sind und sogar einen Atomkrieg überleben würden. "Na gut, dann machen wir das. Ich finde es zwar unnatürlich, denn ich würde den Kakerlaken sonst nicht begegnen.."

Die Ruhe weg: Rainer Langhans verbringt elf Minuten in einem über einer Schlucht schwebenden Sarg gemeinsam mit 30.000 Kakerlaken.

Was Rainer nicht weiß: Der Schneewittchensarg wird nach drei Minuten aus dem Urwaldboden gehoben und in schwindelerregender Höhe über einen See gezogen. Nur an einem Stahlseil befestigt, hängt er hoch oben und dort lösen sich die äußeren Hüllen vom gläsernen Sarg. Dann wird der Sarg nach vorne geneigt. Rainer zieht seine Schuhe und sein Shirt aus, nimmt die Brille ab und legt sich in den Sarg. Dann schließt sich der Deckel. Rainer schließt die Augen und bleibt regungslos liegen. Nach einer Minute krabbeln die ersten Kakerlaken in den Plexiglas-Sarg. Rainer ist die Ruhe selbst und behält die Augen weiter geschlossen. Dirk Bach: "Wie ist die Situation?" Rainer: "Die riechen streng".

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Nach drei Minuten schwebt der Sarg über einer Schlucht in schwindelerregender Höhe.

Nach drei Minuten liegt Rainer zwischen 30.000 Kakerlaken in einem verschlossen Sarg. Die Tiere entdecken Augen, Nase und Haare, sie sind überall! Dann wird der Sarg in die Höhe gezogen und schwebt an einem Stahlseil über den Dschungelsee. Nach sechs Minuten schwebt Rainer mit seinen neugierigen Weggefährten in schwindelerregender Höhe über dem Wasser. Sonja Zietlow: "Hast du die Augen offen?" Rainer: "Nein". Dann lösen sich die äußeren Hüllen vom Schneewittchensarg und fallen ins Wasser. Dirk Bach: "Es könnte sich lohnen, die Augen zu öffnen. Du siehst das Tal aus einer anderen Perspektive". Rainer lässt die Augen zu und antwortet kurz und knapp: "Ich bin unartig." Der Sarg neigt sich nach vorne und Rainer spielt weiter totes Schneewittchen.

Nach elf Minuten schwebt der Sarg langsam wieder zu den staunenden Moderatoren - Rainer hat immer noch die Augen geschlossen. Die Prüfung ist geschafft, elf Sterne sind erwirtschaftet. Dirk Bach: "Du kannst damit die ganze Kommune II ernähren. Wir hatten noch nie einen Kandidaten, der bei den Kakerlaken so entspannt war". Und Sonja Zietlow ergänzt: "Noch nie gab es jemanden, der sich bei einer Prüfung so wenig bewegt hat…".

Die dritte Dschungelprüfung heißt "Ab durch die Wand": Der von den Zuschauern bestimmte Kandidat durchschlägt eine Erdwand und kämpft sich anschließend auf der Suche nach den elf Sternen durch einen Tunnel - natürlich nicht, ohne nicht Bekanntschaft mit dem ein oder anderen tierischen Dschungelbewohner zu machen. Welcher Prominente "Ab durch die Wand" darf, wird heute Abend live verkündet.

Was sonst noch im Camp passiert:

Der gestrige Teamchef Froonck übergibt an seine Nachfolgerin und ernennt Eva zur neuen Teamchefin. Die hat ihren ersten Streit im Camp: Indira hat sich aus Blättern ein kleines Dach gebastelt, das Eva kurzerhand als Feldbettvorleger nutzt. Indira tobt: "Das ist respektlos! Ich lasse mich doch nicht für dumm verkaufen." Schmollend zieht die 31-Jährige mit Sarah zur Schatzsuche los. Doch auch dort ist alles andere als Harmonie angesagt. Zwar finden die Beiden rasch den Schatz, doch um an den dazugehörenden Schlüssel zu gelangen, müssen Indira und Sarah gemeinsam ein Bambusrohr führen. Es herrscht Zoff statt Zusammenhalt - ohne Schatztruhe kehren die beiden deshalb ins Camp zurück. Sarah hat der lautstarke Ausflug scheinbar schwer zu schaffen gemacht: Das Model zieht sich weinend auf seine Liege zurück. Indira ist jedoch nicht die Einzige, die mit Sarah auf Kriegsfuß zu stehen scheint: Mit ihren philosophischen Ergüssen ("Wir sind hier alle miteinander verbunden. Ich spüre das."; "Ich weiß, wie oberflächlich diese Welt ist und deshalb will ich was ändern."; "Ich will Werte vermitteln. Die Werte in unserer Welt sind einfach verloren gegangen.") eckt das Model bereits an Tag 2 bei Jay und Thomas an. Am Bach lästern die beiden Herren über die Camp-Philosophin. Jay: "Lebenserfahrung hin oder her ich - ich mag einfach diese extrem pampige Art nicht". Thomas: "Dieses Aufdringliche!"

Beim Wäschewaschen am Fluss fragt Gitta Eva nach dem Tod ihrer Schwester. "Ach, das war plötzlich – Lungenentzündung, kam in ein Krankenhaus und dann haben die Ärzte festgestellt, mit dem Herz ist was. Wollten ein Katheder legen. Dann ist Flüssigkeit in den Katheder gelaufen, so dass sie quasi erstickt ist. Das Schlimme ist, das nagt an Einem, weil es dürfte nicht sein - sie hätte noch leben können".

Auch Mathieu plaudert beim Baden mit Peer aus seinem bewegten Leben: "Ich bin ja dann nach Venedig gezogen, um mein Kind zu sehen. Meine Frau ist weggegangen, als die Elena drei Jahre alt war und da wir nicht verheiratet waren, hatte ich kein Recht, das Kind zu sehen. Und da habe ich den ganzen Zirkus angefangen, mich kreuzigen lassen, ich war auch im Knast, ich habe meditiert - und ich habe meine Karriere versaut."

Indira erzählt vom Knast

Und Indira erzählt Katy von ihrer Inhaftierung bei ihrer Einreise in die USA: "Die können selber entscheiden und wenn denen deine Fresse nicht gefällt, dann haben die das Recht zu sagen, wir haben einen Verdacht. Die haben mich nicht einreisen lassen und die haben mich dann halt in eine Zelle gesteckt. Für über 24 Stunden einfach nur aus Schikane. Die haben mich behandelt wie einen Schwerverbrecher. Ich hatte nicht mal Wasser.´"

RTL

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