Was will ich später mal werden?

Welcher Beruf ist der richtige für mich?

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Im Berufsinformationszentrum können Sie sich über viele Berufswege informieren.

"Was ich später mal werden will? Woher soll ich das denn wissen?!" Wenn es Ihnen auch so ergeht, finden Sie hier heraus, wie Sie diese Fragen beantworten können.

Früher oder später müssen Sie sich für einen Beruf entscheiden. Die Sache ist nur die: Es gibt unzählige Möglichkeiten! Wie soll man sich da entscheiden? Woher soll man wissen, in welcher Tätigkeit man die nächsten Jahre aufblüht, welche man als sinnstiftend empfindet, wo man täglich gerne hingeht, statt sich nur hinzuschleppen?

Die enorme Auswahl führt zu Unsicherheit - das ist dasselbe Prinzip wie im Supermarkt: Von zu viel Auswahl fühlt man sich überrannt und überfordert und kauft am Ende gar nichts, weil das Auswählen so viel Energie kostet. Und bei einer so wichtigen Entscheidung wie der Berufswahl hat man natürlich besonders große Angst, sich falsch zu entscheiden. Manche haben seit ihrer Kindheit zwar eine Vorstellung, aber die besteht aus Sängerin, Dinosaurierforscher oder Meerjungfrau - Berufe, in denen die Zukunft recht ungewiss ist.

Berufswahl: Was will ich später mal werden?

Wie das Berufsportal Karrierebibel.de schreibt, ist sich nur jeder zweite Schüler darüber im Klaren, welchen Beruf er später ausüben möchte. Und was ist mit der anderen Hälfte, warum weiß die es nicht? Der am häufigsten dafür genannte Grund sind fehlende Informationen. Doch gerade von Schülern, bei denen die Wahl zwischen Ausbildung und Studium bevorsteht, wird erwartet, dass sie wissen, wohin die Reise geht.

Die meisten Jugendlichen hegen jedoch nur ungefähre Vorstellungen: sich selbst verwirklichen, ein gutes Betriebsklima und natürlich gut bezahlt werden. Doch das hilft bei der großen Entscheidung nicht wirklich weiter.

In diesen Berufen arbeiten die glücklichsten Menschen

Platz 10: Architekten und Krankenschwestern liegen gleichauf - immerhin 62 Prozent sind happy in ihrem Beruf.
Platz 10: Architekten und Krankenschwestern liegen gleichauf - immerhin 62 Prozent sind happy in ihrem Beruf. © Pixabay
Platz 9: Akten wälzen ist öde? Nicht doch: 64 Prozent der Anwälte und Juristen sind glücklich in ihrem Beruf.
Platz 9: Akten wälzen ist öde? Nicht doch: 64 Prozent der Anwälte und Juristen sind glücklich in ihrem Beruf. © Getty Images/iStockphoto
Platz 8: 65 Prozent der Ärzte lieben ihren Job und möchten keinen anderen haben.
Platz 8: 65 Prozent der Ärzte lieben ihren Job und möchten keinen anderen haben. © Pixabay
Platz 7: Anstrengend, aber offenbar erfüllend ist ein Job auf dem Bau: Zwei Drittel der Bauarbeiter sind zufrieden.
Platz 7: Anstrengend, aber offenbar erfüllend ist ein Job auf dem Bau: Zwei Drittel der Bauarbeiter sind zufrieden. © Pixabay
Platz 6: Arbeiten, wo andere Ferien machen - das macht 67 Prozent der Arbeitnehmer in der Tourismusbranche glücklich.
Platz 6: Arbeiten, wo andere Ferien machen - das macht 67 Prozent der Arbeitnehmer in der Tourismusbranche glücklich. © Getty Images/iStockphoto
Platz 5: Im Dienst der Forschung fühlen sich 69 Prozent der Wissenschaftler pudelwohl.
Platz 5: Im Dienst der Forschung fühlen sich 69 Prozent der Wissenschaftler pudelwohl. © Pixabay
Platz 4: Ob Schönfärberei sich positiv auf den eigenen Gemütszustand auswirkt? Es scheint so zu sein: In Werbung, Marketing und PR arbeiten zu 75% glückliche Angestellte.
Platz 4: Ob Schönfärberei sich positiv auf den eigenen Gemütszustand auswirkt? Es scheint so zu sein: In Werbung, Marketing und PR arbeiten zu 75% glückliche Angestellte. © Pixabay
Platz 3: Ein handfester Job, dankbare Kunden und  Selbständigkeit: 76 Prozent der Klempner sind zufrieden.
Platz 3: Ein handfester Job, dankbare Kunden und  Selbständigkeit: 76 Prozent der Klempner sind zufrieden. © Pixabay
Platz 2: Anderen etwas Gutes tun macht selbst glücklich - vielleicht ist das die Erklärung dafür, dass Friseure und Kosmetiker trotz mauer Bezahlung mit 79 Prozent zu den zweitglücklichsten Arbeitnehmern gehören.
Platz 2: Anderen etwas Gutes tun macht selbst glücklich - vielleicht ist das die Erklärung dafür, dass Friseure und Kosmetiker trotz mauer Bezahlung mit 79 Prozent zu den zweitglücklichsten Arbeitnehmern gehören. © Pixabay
Platz 1: Liegt es an der frischen Luft, am beruhigenden Grün oder an den glücklichen Kunden? Trotz bescheidener Gehälter geben 87 Prozent der Gärtner und Floristen an, dass sie so richtig happy mit ihrer Berufswahl sind.
Platz 1: Liegt es an der frischen Luft, am beruhigenden Grün oder an den glücklichen Kunden? Trotz bescheidener Gehälter geben 87 Prozent der Gärtner und Floristen an, dass sie so richtig happy mit ihrer Berufswahl sind. © Pixabay

Wege, sich zu informieren

In der Schule werden die Kids nicht ausreichend informiert. Also: Informieren Sie sich einfach selbst! Dazu gibt es mehr Angebote, als man meint.

Das Berufsinformationszentrum (BIZ) der Bundesagentur für Arbeit existiert genau zu diesem Zweck. Hier können Sie recherchieren und sich beraten lassen. Wenn Sie noch gar keine Vorstellung haben, können Sie hier Optionen sammeln.

Im  Internet gibt es unzählige Tests zum Thema: Welcher Beruf ist der richtige für mich? Wenn Sie sich durch mehrere durchgeklickt haben, überschneiden sich vielleicht ein paar Antworten und Sie haben eine erste Vorauswahl.

Unternehmen bieten oft Tage der offenen Tür oder Informationstage an, um jungen Menschen die möglichen Karrieren innerhalb des Betriebs näherzubringen.

Wenn Sie einen Beruf ins Auge gefasst haben, können Sie den Arbeitsalltag in einem Praktikum testen. Dabei erfahren Sie, welche Aufgaben mit dem Beruf verbunden ist und was alles auf Sie zukommen kann. Außerdem können Sie aus erster Hand Antworten auf Ihre Fragen erhalten.

Lesen Sie auch: Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar: "Die Mathematik aus der Schule nützt uns im Leben überhaupt nicht"

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Die fünf bestbezahlten Berufe, für die Sie kein Studium brauchen

Um gutes Geld zu verdienen, müssen Sie nicht unbedingt studieren. In manchen Berufen reicht auch eine Ausbildung oder Abitur, um zum Top-Verdiener zu werden.
Um gutes Geld zu verdienen, müssen Sie nicht unbedingt studieren. In manchen Berufen reicht auch eine Ausbildung oder Abitur, um zum Top-Verdiener zu werden. © pixabay
Platz 5: Versicherungskaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Um in der Versicherungsbranche durchzustarten, benötigen Sie ein gutes Abitur. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit durchschnittlich 900 Euro brutto im Monat entlohnt. 
Platz 5: Versicherungskaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Um in der Versicherungsbranche durchzustarten, benötigen Sie ein gutes Abitur. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit durchschnittlich 900 Euro brutto im Monat entlohnt.  © pixabay
Platz 4: Bankkaufmann/-frau. Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Sie verdienen anfangs etwa genauso viel wie Versicherungskaufleute, für die Ausbildung reicht aber oft ein Realschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt etwa anderthalb bis drei Jahre, dabei verdienen Bankkaufleute etwa 900 bis 1.100 Euro brutto im Monat.
Platz 4: Bankkaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Sie verdienen anfangs etwa genauso viel wie Versicherungskaufleute, für die Ausbildung reicht aber oft ein Realschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt etwa anderthalb bis drei Jahre, dabei verdienen Bankkaufleute etwa 900 bis 1.100 Euro brutto im Monat. © pexels
Platz 3: Vorstandssekretär/-in - Einstiegsgehalt: 3.000-5.000 Euro brutto. In diesem Beruf muss man sich hocharbeiten. Einige Jahre Berufserfahrung als Sekretär-/in bzw. Assistent/-in und Weiterbildungen helfen, aufzusteigen. Eine spezielle Ausbildung gibt es in diesem Bereich nicht, Arbeitgeber fordern meist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung.
Platz 3: Vorstandssekretär/-in - Einstiegsgehalt: 3.000-5.000 Euro brutto. In diesem Beruf muss man sich hocharbeiten. Einige Jahre Berufserfahrung als Sekretär-/in bzw. Assistent/-in und Weiterbildungen helfen, aufzusteigen. Eine spezielle Ausbildung gibt es in diesem Bereich nicht, Arbeitgeber fordern meist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung. © pixab ay
Platz 2: Pilot/-in - Einstiegsgehalt: 2.900 bis 5.000 Euro brutto. Wie werde ich eigentlich Pilot oder Pilotin? Abitur reicht zunächst. Sie sollten jedoch gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Englisch mitbringen. Die anschließende Ausbildung dauert drei Jahre. Die Krux: Vor der Ausbildung winkt ein umfangreicher  Eignungstest - und Sie bekommen währenddessen kein Geld.
Platz 2: Pilot/-in - Einstiegsgehalt: 2.900 bis 6.500 Euro brutto. Wie werde ich eigentlich Pilot oder Pilotin? Abitur reicht zunächst. Sie sollten jedoch gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Englisch mitbringen. Die anschließende Ausbildung dauert drei Jahre. Die Krux: Vor der Ausbildung winkt ein umfangreicher Eignungstest - und Sie bekommen währenddessen kein Geld. © dpa
Platz 1: Fluglotse/-lotsin - Einstiegsgehalt: etwa 6.000 bis 8.000 Euro brutto. Eine gute Wahl, wenn Sie auch ohne Studium richtig gut verdienen wollen. Fachabitur reicht für diesen verantwortungsvollen Beruf meist nicht, ein gutes Abitur ist nötig. Auch hier müssen Abiturienten erst einen mehrstufigen Eignungstest bestehen - auch einen medizinischen. Anders als Piloten verdienen Fluglotsen während ihrer dreijährigen Ausbildung bereits rund 900 Euro brutto.
Platz 1: Fluglotse/-lotsin - Einstiegsgehalt: etwa 6.000 bis 8.000 Euro brutto. Eine gute Wahl, wenn Sie auch ohne Studium richtig gut verdienen wollen. Fachabitur reicht für diesen verantwortungsvollen Beruf meist nicht, ein gutes Abitur ist nötig. Auch hier müssen Abiturienten erst einen mehrstufigen Eignungstest bestehen - auch einen medizinischen. Anders als Piloten verdienen Fluglotsen während ihrer dreijährigen Ausbildung bereits rund 900 Euro brutto. © dpa

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