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Lebenslauf 2019: Inhalt, Aufbau und absolute No-Gos

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Im Lebenslauf betreiben Sie Werbung in eigener Sache.

Der Lebenslauf ist die Eintrittskarte zum Bewerbungsgespräch. Doch wie schreibe ich 2019 den perfekten Lebenslauf? Und welche Fehler gehen gar nicht? Alles zum Thema.

Sie müssen eine Bewerbung schreiben? Dann fangen Sie am besten mit Ihrem Lebenslauf an. Das Curriculum Vitae (CV), wie der Lebenslauf auch genannt wird, ist schließlich das Herzstück einer jeden Bewerbung - und das nicht ohne Grund.

Aufbau: So sollte Ihr Lebenslauf strukturiert sein

Der Lebenslauf verschafft Personalern einen genauen Überblick über Ihren Bildungsabschluss, Ihre beruflichen Stationen sowie über weitere Erfahrungen und Kenntnisse, die Sie bislang gesammelt haben. Dabei ist es wichtig, dass der Lebenslauf einfach und übersichtlich aufgebaut ist, um die wichtigsten Punkte schnell erfassen zu können.  

Schon seit Jahren hat sich dabei der umgekehrt chronologische Aufbau durchgesetzt. Das heißt, die aktuellsten Berufserfahrungen werden zuerst genannt. Danach kommen Studium bzw. Ausbildung, die schulische Laufbahn sowie die Kenntnisse. Das hat den Vorteil, dass Personaler die wichtigsten Angaben zuerst sehen

Folgender Aufbau wird von Karriere-Experten 2019 empfohlen: 

1. Persönliche Angaben (Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, ggf. Blog/Homepage)
2. Berufserfahrung
3. Weiterbildungen
4. Praktika / Auslandserfahrung / Nebenjobs
5. Studium / Ausbildung
6. Wehr- oder Zivildienst (ggf.)
7. Schule
8. Sprachen 
9. Kenntnisse (IT, ggf. Führerschein, Veröffentlichungen etc.)
10. Interessen / Hobbys (optional)

Mehr zum Thema Aufbau des Lebenslaufs erfahren Sie in diesem Artikel.

Inhalt: So schreiben Sie 2019 den perfekten Lebenslauf 

Persönliche Angaben

Der Lebenslauf beginnt mit Ihren persönlichen Angaben. Ganz oben nennen Sie in einer Kopfzeile Ihren persönlichen Namen und die Adresse sowie eine E-Mail-Adresse sowieTelefonnummer, unter der Sie der Personaler kontaktieren kann.

Bewerbungsfoto

In der rechten oberen Ecke können Sie ein professionelles Bewerbungsfoto platzieren. Dies ist zwar kein Muss, aber viele Personaler sehen trotzdem gerne, mit wem sie es zu tun haben. Worauf Sie dabei achten sollten, erfahren Sie hier.

Beruflicher Werdegang

Danach folgt der berufliche Werdegang - in chronologisch umgekehrter Reihenfolge. Beginnen Sie also mit dem letzten bzw. aktuellen Job. Nennen Sie zunächst die Zeitspanne (Monat/Jahr) und das Unternehmen, in dem Sie gearbeitet haben, welche Position Sie inne hatten und beschreiben Sie darunter in wenigen kurzen Stichpunkten Ihre Aufgaben. Etwa so:

12/2015-01/2019 Stellenbezeichnung

                           Firma XY, Ort

                           - Aufgabe 1

                           - Aufgabe 2

                           - Aufgabe 3

Weiterbildungen, Praktika, Nebenjobs

Danach folgen relevante Weiterbildungen sowie Praktika und Nebenjobs, sofern diese auf Ihrem Karrierelevel noch eine Rolle spielen.

Ausbildung, Studium und Schule

Jetzt folgt der Abschnitt zu Schule und Berufsausbildung bzw. Studium. Starten Sie mit den Zeiten zur Ausbildung bzw. Ihres Studiums (Monat/Jahr), darunter folgen die Daten zur schulischen Laufbahn. Wenn Sie einen besonders guten Abschluss (Note: Sehr gut) erzielt haben, nennen Sie ruhig auch die Abschlussnote - damit beeindrucken Sie Personaler. 

Kenntnisse und Fähigkeiten

Im letzten Teil folgen die Angaben zu Kenntnissen und Fähigkeiten - etwa Fremdsprachen, Software-Kenntnisse oder - wo Voraussetzung - auch die Führerscheinklasse. 

Bei Fremdsprachenkenntnissen sollten Sie auch immer angeben, wie gut Sie die Sprache sprechen. Typische Formulierungen hierfür lauten:

  • Muttersprache / muttersprachliches Niveau
  • Verhandlungssicher in Wort und Schrift
  • Sehr gute Kenntnisse in Wort und Schrift
  • Gute Kenntnisse in Wort und Schrift
  • Grundkenntnisse

Hobbys und Interessen

Als letzten Punkt können Sie noch Hobbys und Interessen angeben. Bei diesem Punkt streiten sich allerdings die Experten. Ein großer Vorteil spricht jedoch dafür, seine Hobbys immer anzugeben. Achten Sie auf jeden Fall darauf, die "richtigen" Hobbys anzugeben. Welche das sind, erfahren Sie hier.

Zum Weiterlesen: Der perfekte Lebenslauf: Diese zehn Punkte führen zum Erfolg.

Video: Die 10 Bewerbungsregeln

So gehen Sie mit Lücken im Lebenslauf um

Auch 2019 gilt: Lücken im Lebenslauf sollten Sie unbedingt vermeiden. Wie Ihnen das gelingt, erfahren Sie hier. Wenn es jedoch trotzdem passiert und Sie einige Monate Leerlauf hatten, sollten Sie Personalern auf diese Weise antworten.

Diese Fehler im Lebenslauf müssen Sie 2019 unbedingt vermeiden 

Fehler im Lebenslauf passieren jedem einmal. Doch Klassiker wie Rechtschreibfehler oder Lücken im Lebenslauf kommen meistens nicht gut an. Erfahren Sie hier, welche typischen Fehler Bewerber immer wieder machen.

Mehr Tipps zur Bewerbung

Sie wollen wissen, wie Ihnen das perfekte Anschreiben gelingt, welche Zeugnisse wichtig sind und wie Sie das Vorstellungsgespräch souverän meistern? Das erfahren Sie in unserem Bewerbungs-Leitfaden.

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Von Andrea Stettner

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.  © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.  © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.  © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.  © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.  © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. 
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.   © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.  © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.  © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.  © fkn
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen.  © fkn

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