Krank im Job

Was passiert, wenn ich mich zu spät krankmelde?

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Wer sich zu spät krankmeldet, riskiert eine Abmahnung.

Kranke Mitarbeiter müssen sich beim Unternehmen rechtzeitig krankmelden. Doch was passiert, wenn ich die Krankschreibung vom Arzt zu spät beim Arbeitgeber einreiche?

Wenn die Grippewelle wieder rollt, ist an Arbeit meist nicht zu denken. Bei Fieber, Schnupfen und Unwohlsein sollten Arbeitnehmer lieber zu Hause das Bett hüten. Bei der Krankmeldung müssen Berufstätige jedoch auf der Hut sein - denn hier drohen bei Fehlern unangenehme Folgen.

Was passiert, wenn ich mich zu spät krankmelde?

Laut § 5 Abs. 1 Entgeltfortzahlungsgesetz (EntgFG) haben Arbeitnehmer die Pflicht, dem Arbeitgeber ihre Arbeitsunfähigkeit unverzüglich mitzuteilen - und zwar vor Arbeitsbeginn. Ob per Telefon, E-Mail oder Textnachricht spielt erst einmal keine Rolle. So kann der Chef den Ausfall seines Mitarbeiters besser planen.

Sollten Sie einen Unfall erleiden oder bewusstlos sein, müssen Sie sich natürlich erst dann melden, sobald Sie in der Lage ist, zumindest einen Dritten (etwa den Lebenspartner, der Krankenschwester o.ä.) zu bitten, den Arbeitgeber zu informieren.

Wann die Krankschreibung vom Arzt beim Arbeitgeber eingegangen sein muss, erfahren Sie hier.

Wer dagegen verstößt und sich etwa erst Stunden nach Arbeitsbeginn oder gar erst Tage später bei seinem Chef krankmeldet, der riskiert eine Abmahnung, im Wiederholungsfall sogar eine verhaltensbedingte Kündigung. Ob so eine Kündigung dann gerechtfertigt ist, hängt jedoch auch von der Länge Betriebszugehörigkeit oder etwa der Häufigkeit der Verstöße ab.

Lesen Sie mehr dazu: Krankmeldung: So melden Sie sich richtig krank.

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Von Andrea Stettner

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In vielen Berufen schlägt den Mitarbeitern der hohe Stresslevel aufs Gemüt. Unsere Fotostrecke zeigt, in welchen Jobs überdurchschnittlich viele Menschen aufgrund von Depressionen krank geschrieben werden (Quelle: TK Depressionsatlas). © iStock / Poike
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