Fordernder Beruf steigert Leistungsfähigkeit im Alter

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Eine neue Studie zeigt: Wer ein forderndes Berufsleben hinter sich hat, bleibt auch im Alter leistungsfähiger.

Eine ruhige Kugel im Job schieben, um dann im Ruhestand mehr Energie zu haben? Diese Strategie geht nicht auf, wie eine neue Studie zeigt.

Leipzig - Wer im Job fordernde Aufgaben meistern muss, ist im Alter leistungsfähiger. Das legt eine Studie der Universität Leipzig nahe. Dafür befragten Forscher über acht Jahre regelmäßig rund 1000 Senioren, die 75 Jahre und älter waren.

Berücksichtigt wurde, welche Berufe sie ausgeübt haben und mit welchen Anforderungen sie im Job konfrontiert waren. Dazu gehörten etwa Aufgaben wie Datenanalyse, Informationsbewertung oder Konzentration auf Details. Dann machten die Forscher mit den Senioren Leistungstests.

Auffällig war, dass jene am besten abschnitten, bei denen die Forscher ein forderndes Berufsleben annahmen. Im Zeitverlauf bauten sie ihre Fähigkeiten außerdem weniger stark ab. Wer in einem Job mit fordernden Aufgaben wie Produktionsmanager oder Restaurantbesitzer tätig war, verschlechterte sich etwa in der Leistungsfähigkeit nur halb so stark wie Senioren, die als Näher oder Dreher gearbeitet haben.

dpa/tmn

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