Mit Strahlung die Festigkeit prüfen

Die Knochendichtemessung ist eine Möglichkeit, die Festigkeit der Knochen zu messen. Mit etwa 35 Jahren beginnt der altersbedingte Abbau der Knochen. Erkrankungen wie die Osteoporose beschleunigen den Abbau der Knochen über das normale Maß hinaus. Die Untersuchung dauert je nach Gerät 10 bis 45 Minuten.

Die Knochendichte wird zum Beispiel an der Lendenwirbelsäule, am Unterarm, Oberschenkelhals oder Fersenbein gemessen. Die Knochen werden dabei in Bruchteilen von Sekunden mit energiereicher Strahlung durchleuchtet. Je dichter der Knochen ist, desto weniger Strahlung lässt er durch. Mit Hilfe von Computern wird die Knochendichte anhand der durchgelassenen Strahlenmenge bestimmt. Ist Knochendichte nur wenig niedriger als beim Gesunden, kann eine Umstellung der Ernährung und eine Bewegungstherapie helfen, diesen Status zu halten. Liegen die Werte unter 80 Prozent, sollte die erniedrigte Knochendichte mit Medikamenten behandelt werden.

WWW.gesundheitslexikon.de

Kommentare