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Kennen Sie Ihre persönliche Sparquote? Die Rechnung funktioniert ganz einfach

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Von: Anne Hund

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Münzen und Euro-Scheine von 5 bis 50 Euro liegen in einem Glas.
Kennen Sie Ihre persönliche Sparquote? © Wedel/Kirchner-Media/Imago

Wieviel Geld sollte man pro Haushalt jeden Monat zur Seite legen? Wenn Sie Ihre persönliche Sparquote im Blick behalten, haben Sie einen entscheidenden Vorteil.

Wieviel Geld sollte man pro Haushalt jeden Monat zur Seite legen? Die Spar-Ziele und -Möglichkeiten sind hier bei jedem Menschen individuell unterschiedlich. Betrachtet man die Sparquote im Gesamten, lässt sich rückblickend fürs vergangene Jahr sagen, dass die Menschen in Deutschland im Corona-Jahr 2020* sparten wie die Weltmeister - zum großen Teil notgedrungen, weil Reisen ausfielen und Geschäfte sowie Gaststätten über weite Strecken Dienstleistungen nur eingeschränkt anbieten durften.

Sparquote 2020: Rekordhoch von 16,2 Prozent

Die Sparquote schnellte 2020 auf das Rekordhoch von 16,2 Prozent. Das heißt: Von 100 Euro verfügbarem Einkommen legten die Haushalte im Schnitt gut 16 Euro auf die hohe Kante.

So berechnen Sie Ihre persönliche Sparquote:

Die Sparquote lässt sich zum Beispiel aber auch für jeden privaten Haushalt berechnen. Sie setzt die Ersparnisse ins Verhältnis zu dem verfügbaren Einkommen, also dem Nettobetrag, der nach Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen übrig bleibt.

Die Sparquote privater Haushalte (bestehend aus einer oder mehreren Personen) berechnet man mit dieser Formel:

Monatlich gesparter Betrag / verfügbares monatliches Gesamteinkommen x 100 = Sparquote in Prozent

Sprich, wenn sie zum Beispiel ein Nettoeinkommen von 1.500 Euro haben und davon 150 Euro sparen, beträgt die Sparquote zehn Prozent.

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Wieviel Geld sollten Sie im Haushalt monatlich zur Seite legen?

Sollten Sie Ihre Sparquote überdenken und gegebenenfalls anpassen? Grundsätzlich gilt, dass die persönliche Sparquote individuell ermittelt werden muss. Denn jeder hat schließlich andere Kosten, Wünsche und finanzielle Möglichkeiten. Experten empfehlen allerdings zum Beispiel auch, einen „Notgroschen“ von drei Nettomonatsgehältern anzusparen, um einen entsprechenden Puffer zu schaffen, sprich einen entsprechenden Betrag für Eventualitäten zur Seite zu legen - damit man bei Notfällen, plötzlich anstehenden Reparaturkosten oder sonstigen unerwarteten Kosten noch seine Rechnungen bezahlen kann. Um dieses Ziel zu erreichen, kann jeder auch seine persönliche Sparquote entsprechend überdenken.

Das Praktische dabei: Wenn Sie die Sparquote einfach immer Blick behalten, bekommen Sie schnell den Überblick, wieviel Geld Ihnen momentan noch „zusteht“ - und welche möglichen zusätzlichen Kosten damit noch abgedeckt wären. Wenn Sie jetzt noch Buch über Ihre Finanzen führen, können Sie in Sachen Geld so einfach nichts mehr vergessen. (ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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