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Aldi will zur Sehenswürdigkeit werden - an historischer Stätte mitten in Berlin

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Aldi hat sich eine Filiale im Herzen Berlins gegönnt. Doch der neue Laden soll nicht nur Kunden locken, sondern Discounter-Kult verströmen - mit einem raffinierten Konzept für Hardcore-Fans.

Berlin - Dass Aldi* etliche Fans hat, hat der Discounter bereits in den vergangenen Jahren bewiesen. Damals verkaufte die Kette eigene Merchandise-Produkte wie T-Shirts, Socken oder „Aldiletten“. Und die kamen gut an bei den Kunden. Jetzt gibt es schon wieder ein Highlight für Aldi-Liebhaber.

Heute (18. März) um sieben Uhr morgens öffnete der Checkpoint Aldi*, wie die neue Berliner Filiale heißt, seine Pforten. Er liegt in der Friedrichsstraße 149 und trägt seinen Namen aufgrund des bekannten früheren innerdeutschen Grenzübergang Checkpoint Charlie. Dieser liegt nur wenige Gehminuten vom neuen Discounter mit der außergewöhnlichen Innengestaltung entfernt.

Aldi: Neue Filiale ist ganz im Marken-Design gehalten

Aber was unterscheidet diese Filiale so sehr von den übrigen 5.200 Aldi Nord Märkten in Europa*? Der Checkpoint Aldi ist in weiten Teilen im bekannten blauweißen Muster der Aldi Tüte gehalten: „Schon im Eingangsbereich haben wir unseren Kundinnen und Kunden den blauweißen Teppich ausgerollt“, sagt Christian Kilbert, geschäftsführender Direktor der zuständigen Aldi Nord Regionalgesellschaft Seefeld. „Die Friedrichstraße ist ein besonderer Ort in Berlin. Wir möchten den Kult dieses geschichtsträchtigen Standorts mit dem Aldi Kult verbinden“, erklärt Kilbert.

Neben einer beleuchteten Berliner Skyline im Tütenmuster an der Eingangswand und dem genannten Fliesenteppich gibt es jede Menge blauweißes Infotainment. Auf einer weiteren Wandgestaltung wird der Schöpfer des Tütenmusters vorgestellt, der Münchener Maler Günter Fruhtrunk. Fünf große Motivplakate im Marktraum bieten Wissenswertes zu Aldi und zum Standort. „Da sind spannende Infos dabei. Wer weiß schon, dass Aldi Nord seinen ersten Markt in Ostdeutschland noch zu DDR-Zeiten eröffnet hat? Und wo?“, sagt Christian Kilbert.

Checkpoint Aldi: Exklusives Merch-Sortiment als Highlight

Ein echtes Highlight für alle Aldi Fans dürfte das ausgewählte Merch-Sortiment sein. In zunächst kleiner Auflage finden sich dort T-Shirts, Regenschirme, Thermobecher und einiges mehr im blauweißen Aldi Style. Auch der Berliner Bär - ebenfalls in Aldi Streifen gehüllt - fehlt nicht.

Darüber hinaus soll der Checkpoint Aldi ein Beispiel für das Filialkonzept von Aldi Nord sein. „Wir fügen uns nahtlos in unterschiedliche Lebenswelten ein - ob als freistehender Markt, in einem Fachmarktzentrum oder wie an der Friedrichstraße in innerstädtischen Lagen“, sagt Torsten Janke, Geschäftsführer Immobilien und Expansion bei ALDI Nord in Deutschland.

Die Filiale im Untergeschoss des Geschäftshauses sei mit rund 650 Quadratmetern Verkaufsfläche nur gut halb so groß wie ein ALDI Standardmarkt. „Durch die optimale Nutzung der verfügbaren Fläche - beispielsweise durch die eigens für die Filiale gebauten platzsparenden Kassentische, können wir dennoch das gewohnte ALDI Sortiment anbieten“, sagt Silvana Kniest, Verkaufsleiterin bei der ALDI Seefeld und als Projektleiterin maßgeblich für die Konzeption des Checkpoint ALDI verantwortlich. (dpa/ph) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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