Frost-Winter: Wie man der Heizkostenfalle entkommt

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Wer clever heizt, kann Geld sparen.

Region Rhein-Main – Dauerfrost, Schnee und Eis: Um in seinen eigenen vier Wänden nicht zu frieren, müssen Verbraucher die Heizung aufdrehen. Was das kostet, erfahren sie erst bei der Jahresabrechnung. Bis dahin bangen sie, wie viel Geld sie wirklich verheizt haben. Der Frankfurter Mietverein rechnet mit Nachzahlungen. Von Jennifer Dreher

Doch für alle, die auf Erdgas setzen, gilt Entwarnung: Der stark gesunkene Ölpreis fängt die Mehrkosten wieder auf. Harald Hofmann von der Energieversorgung (EVO) bestätigt: „In diesem Jahr ist der Erdgaspreis 30 Prozent günstiger als im Vorjahr.“ Obwohl der Winter 2009/2010 im Schnitt 1,5 Grad zu kalt ist, wie der Deutsche Wetterdienst meldet, verursacht er aber keine horrenden Mehrkosten bei gleichem Heizverhalten wie im Vorjahr. Zwar erhöht die EVO ab dem 1. April den Erdgas-Preis um 6,6 Prozent. Das wirke sich aber nicht auf die aktuelle Heizperiode aus, so Hofmann.

Wer seine Heizkostenabrechnung prüfen lassen will, kann ein kostenloses Heizgutachten auf www.heizspiegel.de anfordern. Auch helfen einfache Tricks und bewusstes Heizen, um es gar nicht erst zu einer hohen Rechnung kommen zu lassen.

1. Lassen Sie Ihre Heizung regelmäßig prüfen. Das sichert die Leistungsfähigkeit.

2. Halten Sie Fenster und Türen dicht.

3. Eine Isolationsschicht direkt hinter dem Heizkörper senkt den direkten Wärmeverlust über die Außenwand.

4. Machen Sie nachts die Schotten dicht. Fenster haben nicht die Isolationswirkung einer Wand. Deshalb ist es sinnvoll, die Rollläden herunterzulassen.

5. Schalten Sie regelmäßig auf Durchzug. Gekippte Fenster sorgen kaum für Luftaustausch. Sie kühlen nur die Wände aus. Besser: Stoßlüften.

6. Die Nachtabsenkung auf 15 Grad können Sie auch tagsüber nutzen, wenn Sie regelmäßig außer Haus sind.

7. Die Heizung ein wenig herunterdrehen. Jedes Grad weniger spart etwa sechs Prozent an Heizenergie.

8. Packen Sie die Heizungsrohre warm ein.

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