Nutzer macht sich gläsern

Datenschützer warnen vor VR-Brille Oculus Rift

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Die Nutzung der Virtual Reality Datenbrille "Oculus Rift" bleibt nicht ohne Folgen. 

Berlin - Computer-Nerds weltweit freuen sich darauf, mit der Datenbrille Oculus Rift durch virtuelle Welten zu surfen. Doch der Preis dafür ist hoch - und damit ist nicht der Kaufpreis gemeint. 

Die Virtual-Reality-Brille Oculus Rift hat offenbar sehr rigide Nutzungsbedingungen. Das Unternehmen räumt sich umfangreiche Nutzungsrechte für über die Plattform erstellte Inhalte ein. 

Der Verzicht auf bestimmte Rechte, unzählige Gründe für die Stilllegung eines Nutzerkontos und die weitreichende Sammlung von personen- und nutzungsbezogenen Daten sind mittlerweile relativ üblich. Doch wie auch aus den Nutzungsbedingungen hervorgeht, erhalten Oculus und die Mutterfirma Facebook die kompletten Nutzungsrechte für jegliche Form von nutzergeneriertem Inhalt - kostenlos.

Wie "gizmodo.com" berichtet, erhebt Oculus außerdem Informationen über Interaktionen mit Spielen, Filmen oder Apps, die spezifische Nutzung der Brille inklusive detaillierten Daten über verwendete Computer und IP-Adressen sowie Standortdaten. Auch Bewegungsdaten des Nutzers werden erfasst, während mit der Brille Filme geschaut werden oder gespielt wird. 

Das Ziel: Personalisierte Werbung und Auswertung der Nutzerreaktion auf Marketingkampagnen - das schreibt Oculus sehr unumwunden in seinen Nutzungsbedingungen. Seit Januar kann man die Brille vorbestellen.

Oculus Rift - Alle 30 Launchtitel

dpa

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