Neue Studie

Immer weniger Teenager nutzen Facebook

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Immer weniger Teenager nutzen das Soziale Netzwerk Facebook. Das ergab nun eine neue Studie.

Minneapolis - Erstmals kommen Umfragen in den USA zu dem Ergebnis, dass Facebook nicht mehr das wichtigste Soziale Netzwerk für Teenager ist. Die Hintergründe der Studie:

Laut einer Studie der amerikanischen Investmentbank Piper Jaffray nutzen immer weniger Jugendliche das Soziale Netzwerk Facebook. Das berichtet das Internetportal meedia.de am Donnerstag unter Berufung auf einen Bericht der Washington Post. Die Befragung der 13- bis 19-Jährigen in den USA habe ergeben, dass der Prozentsatz der Facebook-Nutzer in dieser Altersgruppe deutlich gesunken ist. Während im Frühjahr 2014 noch 72 Prozent der Befragten angaben, Facebook zu nutzen, waren es im Herbst nur noch 45 Prozent. Auch Twitter musste laut der Studie große Aufmerksamkeitsverluste der Teenager hinnehmen.

Dennoch müssen Facebook und Co. nicht um ihre Zukunft bangen, im Gegenteil: Der Großteil der in der Studie befragten Jugendlichen gibt derzeit an, den Fotodienst "Instagram" zu nutzen. Diese Plattform belegt aktuell Platz eins im Ranking der Sozialen Netzwerke - gehört allerdings zu Facebook. Die jugendlichen User wenden sich also keinesfalls von Internetdiensten ab - die Teilnehmerzahlen verlagern sich lediglich auf verschiedene Portale. Was die Studie nämlich auch zeigt: Freunde und das Internet sind im Jahr 2014 die beiden größten Einflussfaktoren auf Jugendliche. Soziale Netzwerke vereinen diese Komponenten und sind deswegen so populär wie nie.

Wie meedia.de berichtet, startet Facebook derzeit sein neues Portal Facebook IQ. Mit diesem Tool will das Unternehmen Daten sammeln, die die demographischen und geographischen Hintergründe der User analysieren. So will Facebook verstehen, warum jemand das Soziale Netzwerk nutzt, oder seine Mitgliedschaft aufgibt.

vin

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